[Gelöst] Kaufberatung für eine neue Grafikkarte oder gleich was ganz anderes?

Bezüglich einem neuen Rechner hab ich auch angefangen ein wenig zu recherchieren (erstmal noch rein theoretisch). Aktuell würde ich wohl in etwa diese Konfiguration bevorzugen: Mindfactory
Was haltet ihr davon?
An sich sehen die Komponenten ganz OK aus.
Allerdings fehlen dir die Festplatten und ein Kühler fürs Gehäuse....müssen ja nicht 4 Lüfter da sein aber wenigstens einer wäre da schon sinnvoll.
 
Allerdings fehlen dir die Festplatten und ein Kühler fürs Gehäuse....müssen ja nicht 4 Lüfter da sein aber wenigstens einer wäre da schon sinnvoll.

Festplatten hab ich eigentlich bereits genug und soweit ich das verstanden habe kommt das Gehäuse bereits mit einem vorinstallierten Lüfter? ;)
 
ob die Sapphire RX 550 eine gute Wahl ist oder ob es etwas deutlich besseres für ~200 € gibt.

Also, für unter € 200 könntest du auch eine AMD Radeon RX 560 bekommen.


Die RX 560 hat einen schnelleren Chip (AMD Polaris 11 bzw. 21) als die RX 550 (AMD Polaris 12). Es gibt Varianten mit 2 GB Speicher und solche mit 4 GB Speicher. Je nach Variante liegt die TBP (kurz für Typical Board Power) bei 60 W oder 80 W.

Diese Information habe ich Wikipedia entnommen (https://de.wikipedia.org/wiki/AMD-Radeon-500-Serie).

Die Preise für eine 4 GB RX 560 liegen bei Geizhals bei ca. 130 - 150 €, die 2 GB Varianten gibt es ab ca. 110€, die Preise gehen aber auch teils in die 120 € .

Ich füge mal einen Link zu Geizhals ein:
https://geizhals.de/ cat=gra16_512&bpmax=200&v=e&hloc=at&hloc=de&filter=aktualisieren&sort=t&bl1_id=30&xf=653_AMD


Irgendwo im Preisbereich um 200€ teils etwas darunter, teils sogar deutlich darüber liegt auch die RX 570. Diese wäre wohl noch mal deutlich schneller als eine RX 560, so eine RX 570 dürfte teils sogar recht gut für aktuelle Spiele reichen. (Da es aber, glaube ich, eher nicht dein Ziel war aktuelle Spiele zu spielen, ist diese vielleicht auch eher etwas Overkill.)

Ein Problem könnte aber der Stromverbrauch sein. Die TBP liegt bei 150 W. Laut AMD reicht ein 450 W Netzteil, was du zu haben scheinst. Allerdings ist 150 W gerade die Grenze, die man mit PCI-e Steckplatz (75 Watt) und zusätzlichem 6-Pin Stromanschluss (nochmals 75 Watt) offiziell erreichen kann. Entsprechend verbauen viele Hersteller um Reserven zu haben, nicht einen 6 Pin Stromanschluss sondern einen 8 Pin Stromanschluss.

Ganz allgemein bin ich mir dementsprechend nicht ganz sicher, ob dein Netzteil wirklich so gut zu der Grafikkarte passen würde.
 
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@Zenon Vielen Dank für die ganzen Tipps! :)

Der Unterschied zwischen einer RX 550 und einer RX 570 ist ja scheinbar wirklich ganz schön gewaltig!

Ich denke es macht nur Sinn eine teurere Grafikkarte als die RX 550 (oder evtl. eine RX 560) zu kaufen, wenn ich damit auch einen realen Vorteil davon habe (120 theoretische FPS bei einem Monitor mit 60 Hertz machen sicherlich wenig Sinn ...). Da stellt sich mir die Frage, ob eine RX 570 eine Skalierung von 400 % (= das Spiel rendert UHD und skaliert es dann zur Ausgabe wieder auf FHD runter) meistern könnte. Die GTS 450 schafft ja aktuell 100 % (= FHD) flüssig und bei 125 % fängt es bereits stark zu ruckeln an. Ich vermute, dass eine RX 560 evtl. 200 % noch flüssig rendern kann oder schätze ich die Karte damit falsch ein?
Ich denke der geringe Aufpreis auf eine RX 560 würde sich in jedem Fall lohnen, denn 40 - 50 % mehr Leistung für 20 € mehr ist sicherlich nicht schädlich? Aber bei der RX 570 bin ich dann doch etwas skeptisch ...

Das mit dem Netzteil ist ja sowieso so eine Sache ... Eigentlich würde ich es gerne gegen ein leiseres Netzteil austauschen und dann könnte man auch eines mit 500 - 600 Watt und 8-Pin-Anschluss kaufen.
Für eine RX 570 mit 6-Pin-Anschluss oder eine RX 550/560 würde aber wohl auch dieses be quiet! Netzteil ausreichen ... ;)


Ob ein Netzteil und eine neue Grafikkarte dann letztendlich ausreicht wird sich dann sowieso noch herausstellen ... Ein ganz neuer PC kommt für mich nur in Frage, wenn sich die GPU weder via ExpressCard, noch im Medion-PC (sinnvoll) betreiben lässt. :)
 
tu dir den gefallen und investier die 10 euro mehr in das purepower10 bequit netzteil. wenn du dem kabelsalat aus dem weg gehen willst noma 6 euro drauf und das purepower cm-500 mit kabelmanagement.
 
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Ich stand vor dem Problem einen HEVC Hardwaredekoder nachzurüsten und habe mich für die RX 550 2GD5 11268-03 von Sapphire entschieden. Die Karte läuft problemlos auf meinem BIOS basierten Board mit Intel P55 Chipsatz von 2011. Auch die PWM Regelung des Lüfters funktioniert mit dem aktuellen amdgpu aus Debian Buster. Ausschlaggebend waren für mich der Preis unter 90 €, die gute Unterstützung durch amdgpu, HEVC Hardwaredekodierung, der regelbare Lüfter und die vollständige Stromversorgung durch den PCIe-Slot. Ob dir die 3D-Performance reicht, musst du selber feststellen.
 
Falls du doch wieder mit dem Gedanken spielst eine RX570 in deinen Medion PC einzubauen sollte dir aber klar sein, dass du damit eigentlich Bottleneck vorprogrammierst.
Weder deine CPU noch dein single-channel RAM werden wohl groß von der RX570 profitieren (eher im Gegenteil diese ausbremsen). Von daher solltest du überlegen ob sich der Mehrpreis im Vergleich zu einer RX550 lohnt denn von der besseren Performance wird dein System wohl kaum profitieren. (Selbst bei einer RX560 wäre ich skeptisch ob diese nicht ausgebremst würde)
 
tu dir den gefallen und investier die 10 euro mehr in das purepower10 bequit netzteil. wenn du dem kabelsalat aus dem weg gehen willst noma 6 euro drauf und das purepower cm-500 mit kabelmanagement.

Da hast Du wohl recht ... Bezüglich Netzteil muss ich aber sowieso nochmal genauer auf die Suche gehen (passend zur Grafikkarte, möglichst leise und günstig) ... ;)

Falls du doch wieder mit dem Gedanken spielst eine RX570 in deinen Medion PC einzubauen sollte dir aber klar sein, dass du damit eigentlich Bottleneck vorprogrammierst.
Weder deine CPU noch dein single-channel RAM werden wohl groß von der RX570 profitieren (eher im Gegenteil diese ausbremsen). Von daher solltest du überlegen ob sich der Mehrpreis im Vergleich zu einer RX550 lohnt denn von der besseren Performance wird dein System wohl kaum profitieren. (Selbst bei einer RX560 wäre ich skeptisch ob diese nicht ausgebremst würde)

Gut, das mit dem Arbeitsspeicher im Medion könnte man ja mal ändern ... ;)
Aber eine RX 570 dürfte sich wohl für meine Anforderungen sowieso nicht wirklich lohnen ... Aber bei einem günstigen Tagespreis für eine RX 560 würde ich die der RX 550 wohl trotzdem vorziehen, denn bisschen Reserve kann ja nicht schaden ...

Bevor die neue Grafikkarte und das Netzteil endgültig gekauft werden, muss jetzt aber erstmal mein Logitech G29 zum zweiten Mal (innerhalb einer Woche!) umgetauscht werden (wie umweltfreundlich ...). Ohne Lenkrad macht die Aufrüstung des PCs ja auch keinen Sinn und noch viel wichtiger: Ich hab dann keine Lust irgendetwas aufzurüsten, wenn die restliche Hardware nicht ordentlich funktioniert. :)
[Das erste G29 hat nach einem Dreivierteljahr das hochfrequente Quietschen angefangen, das zweite ist (jetzt wieder) nicht ordentlich verarbeitet (Leder nicht richtig überzogen/verklebt und viel wichtiger ist, dass die Pedale deutliches Spiel haben) ... Beim Austauschlenkrad hatte man bereits an der Verpackung gesehen, dass im Vergleich zur vorherigen Revision schon wieder gespart worden ist und letztendlich scheint sich das ja auch durch das ganze Produkt zu ziehen. Bin mal gespannt, wie die zweite Reklamation ausgeht ...]

Komisch ... Erinnert mich irgendwie an das Yoga 460 ... :rolleyes: Wollen wir mal hoffen, dass es nicht so schlimm kommt. :cool:



Jedenfalls nochmal vielen Dank an alle Mitwirkenden bei der Kaufberatung! Ich denke ihr habt mir schon wieder viel weitergeholfen.

Letztendlich werde ich jetzt zuerst auf ein einwandfreies Lenkrad warten und danach die Entscheidung fällen welches Netzteil am sinnvollsten ist und ob ich das mit dem ExpressCard-Adapter probieren will oder nicht (neugierig bin ich ja irgendwie schon ...). :)
 
Die 500W brauchst du dafür ganz sicher nicht, das Pure Power 10 400W wäre mehr als ausreichend.

Da könntest Du Recht haben ... Das 450 Watt Netzteil hat mit der 106 Watt NVIDIA-Karte ja auch ausgereicht und die AMD-Karte braucht nur noch 65 Watt ...

Übrigens ist RX560D nicht gleich RX560: https://www.computerbase.de/2017-12/radeon-rx-560-d-sapphire-handel/
Wenn der Preis für die beschnittene Variante entsprechend niedriger ist kann man das machen. Ich sags nur damit du im Bilde bist was du kaufst.

Danke, das hatte ich aber tatsächlich schon bemerkt. :)

Von der Leistung würde ich die Karten in etwa so einordnen? RX 550 < RX 560D < RX 560
 
Von der Leistung würde ich die Karten in etwa so einordnen? RX 550 < RX 560D < RX 560
Ich habe einen Vergleich der Leistung von RX 550 (2 GB Variante) und RX 560D, sowie einem von RX 560D und RX 560 gefunden.
Ich verlinke diese mal.


http://gpuboss.com/gpus/Radeon-RX-560D-vs-Radeon-RX-550

http://gpuboss.com/gpus/Radeon-RX-560D-vs-Radeon-RX-550

Ich glaube, deine Vermutungen stimmen.
Zudem kreise ich immer noch (aus Neugier) um den Adapter: EXP GDC

Also, ich finde solche eGPU Lösungen durchaus interessant, auch wenn ich mich nicht persönlich damit auskenne.

Kennst eigentlich schon den Thread Externe PCIe-Grafikkarte an Thinkpad anschliessen?

Vielleicht findest du dort ja dort noch ein zwei Denkanstösse, die dir weiterhelfen.

Was ich beim verlinkten Adapter etwas schwierig finde, ist, dass da kein Gehäuse um den Adapter und insbesondere die GPU ist.

Laut dem verlinkten Thread kann es nämlich gefährlich sein, eine GPU offen ohne Gehäuse zu betreiben, zudem kann es dann scheinbar Interferenzen mit anderen Geräten geben.
 
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Ich habe einen Vergleich der Leistung von RX 550 (2 GB Variante) und RX 560D, sowie einem von RX 560D und RX 560 gefunden. Ich verlinke diese mal.
Das deckt sich also mit meinen Recherchen ... ;) Das Hauptproblem der normalen RX 560 ist aber in meinen Augen die Verfügbarkeit (eigentlich nur noch relativ stark übertaktete Varianten mit 4 GB oder eben welche mit 2 GB RAM) ...
Also, ich finde solche eGPU Lösungen durchaus interessant, auch wenn ich mich nicht persönlich damit auskenne. Kennst eigentlich schon den Thread Externe PCIe-Grafikkarte an Thinkpad anschliessen?
Ja, den Thread kenne ich ... Der ist für mein Interesse an eGPUs verantwortlich und daran schuld, dass ich mir jetzt einen Adapter für ExpressCard bestellt habe. ;) :facepalm: Drückt mir mal die Daumen, dass es bei mir funktionieren mag ...
Was ich beim verlinkten Adapter etwas schwierig finde, ist, dass da kein Gehäuse um den Adapter und insbesondere die GPU ist.
Ist das nicht nur bei den fertigen Thunderbolt-Gehäusen der Fall? Mir ist für ExpressCard nämlich kein Adapter mit mitgeliefertem Gehäuse bekannt (außer Eigenbaulösungen von Forennutzern).
Laut dem verlinkten Thread kann es nämlich gefährlich sein, eine GPU offen ohne Gehäuse zu betreiben, zudem kann es dann scheinbar Interferenzen mit anderen Geräten geben.
Ich habe geplant ein Netzteil + Adapter in ein altes Rechnergehäuse zu bauen. Ich denke das sollte ausreichend sein, oder?
 
Ich habe geplant ein Netzteil + Adapter in ein altes Rechnergehäuse zu bauen. Ich denke das sollte ausreichend sein, oder?

Ja, ich denke, das sollte so reichen.

Nach den Ausführungen von elarei in Beitrag 373 im Externe PCIe-Grafikkarte an Thinkpad anschliessen Thread hat dieser auch ein PC Gehäuse verwendet.


Dazu habe ich zunächst das kleinste vertretbare Gehäuse gesucht, das mir gefallen hat (=schwarz war). Hier ist es:

Auf den Bildern ist sehr schön zu sehen, dass das Innenleben des Gehäuses durch sehr viele Querstreben und Halterungen für das Netzteil, für Festplatten und CD-Laufwerk etc. verbaut ist.
[SUB][/SUB]
Die Bilder gibt es, glaube ich, leider nicht mehr. Aber, da er von Querstreben für Festplatten und CD-Laufwerk spricht, scheint es klar so, als ob er ein PC Gehäuse verwendet hat. Er musst seins, glaube ich, aber etwas modifizieren.


Und wenn man keine herkömmlichen PC Gehäuse verwenden könnte, würde wohl auch folgende Aussage in Beitrag 1 wenig Sinn machen:

Gehäuse: ca. 50-unendlich Euro nach Geschmack

Da es nicht besonders viele spezielle Gehäuse für eGPUs mit ExpressCard Interface gibt, müssen fast herkömmliche PC-Gehäuse gemeint sein.


Spezielle Gehäuse für Express Card Lösungen gäbe sonst aber schon. Beispielsweise hat mal ein Unternehmen namens Villagetronic solche Gehäuse bzw. Lösungen inkl. Netzteil namens Vidock hergestellt. Leider kann man diese aber nicht mehr wirklich kaufen. Entsprechend weiss ich auch nicht genau, wo man spezielle Gehäuse bekommen würde. Also, denke ich, ist ein altes PC-Gehäuse ein guter Anfang.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Ausprobieren!
[SUB][/SUB]
 
Die RX 560 ist angekommen. Die schlechte Nachricht: Sie funktioniert nicht im Medion PC (kein Signal). Insofern werde ich dort wieder die alte NVIDIA Grafikkarte einbauen und mich damit abfinden, dass dieser PC nicht aufrüstbar ist und wohl für immer mit Windows laufen wird ...

Ich hoffe nun, dass die Versandinformationen stimmen und das ExpressCard-Dock spätestens morgen bei mir eintrifft und dann damit die Grafikkarte funktioniert. Ansonsten werde ich wohl um einen neuen PC nicht herumkommen (Gehäuse, Mainboard, CPU fehlen noch) ...

EDIT: Für die RX 560D hatte ich mich nun entschieden, da die RX 550 meist keinen externen Stromanschluss besitzt und dieser für die ExpressCard-Lösung zwingend notwendig ist, da das Grafikdock die Grafikkarte nicht mit Strom versorgen kann. Die etwas stärkere RX 560 ist einerseits nochmal ~30 € teurer als die RX 560D und wird nur noch von Asus und Gigabyte in Deutschland mit 4 GB vRAM angeboten. Die Revision 2 von Gigabyte besitzt aber scheinbar keinen externen Stromanschluss mehr und die Revision 1 soll laut einigen Berichten nicht immer stabil laufen. Letztendlich war dann die RX 560D für mich der scheinbar beste Kompromiss zwischen Preis und Leistung.

Sollte das mit dem ExpressCard-Adapter auch nicht funktionieren (noch hab ich Hoffnungen, da es zumindest beim X201 Tablet Berichte über funktionierende AMD-Karten gibt), dann werde ich wohl die restlichen Komponenten für einen neuen Computer noch kaufen müssen ...
 
Zuletzt bearbeitet:
kannst du gerade mal sagen welcher medionpc das genau ist? am besten die md nummer oder die nummer die aufm board steht.
 
Das Mainboard ist ein Medion MS-7707. Nach der Rechnerbezeichnung hatte ich heute auch schon gesucht, aber der Aufkleber scheint nicht mehr vorhanden zu sein ...

- - - Beitrag zusammengeführt - - -

Adapter ist da -> Alles zusammengesteckt, firmware-linux unter Debian installiert und geht (am X201 Tablet)!

Mein Eindruck: Alltägliche Performance im Office-Einsatz ist mit der eGPU unter Linux wesentlich schlechter als mit der integrierten Grafikkarte. 720p 60 fps Videos ruckeln (bis 1440p 30 fps laufen flüssig), Animationen in Programmen (z. B. Ordner in Dolphin wechseln) ruckeln, usw. Ich vermute das liegt an der geringen Bandbreite des ExpressCard-Slots. Ich werde damit noch ein wenig herumexperimentieren (im Internet gibt es Berichte von modifizierten xorg.conf, etc.), aber letztendlich werde ich wohl den Hauptmonitor wieder mit der Docking Station verbinden und den Monitor hinter dem Lenkrad via Grafikkarte anschließen. Momentan sind nämlich beide mit der Grafikkarte verbunden. Das hat zwar den Nachteil, dass ich jeweils auf einen Monitor verzichten muss, aber dafür gibt es keine Einschränkungen im Office-Betrieb.

Aber: American und Euro Truck Simulator laufen tatsächlich gut! Bei identischen Einstellungen wie bei der GTS 450 (also alles Maximum, bis auf Skalierung = 100 %) gibt es nur leichtes Ruckeln. Setzt man die Skalierung auf 400 % dann wird das leichte Ruckeln nur geringfügig stärker. Das Spiel bleibt weiterhin spielbar. Ich könnte mir daher auch vorstellen, dass das leichte Ruckeln nichts mit der eGPU zu tun hat, sondern an etwas anderem liegt: Linux-Treiber, fehlende OpenGL-Optimierung der Spiele oder an dem 27" LG Fernseher liegt, den ich als Testmonitor verbunden habe -> normalerweise spiele ich auf einem 24" Medion-Monitor und Fernseher haben bekanntlich häufig negative Effekte beim Betrieb als Monitor. Ich werde damit also noch ein wenig herumexperimentieren.
EDIT2: Das Ruckeln ist mit dem Wechsel auf den Medion-Monitor weniger geworden. Lag also tatsächlich am Fernseher oder dessen DisplayPort -> HDMI-Adapter (für die Docking Station benötigt und zum Testen nicht gegen ein HDMI-Kabel getauscht gehabt) ...

Angehängt habe ich Bilder vom Einbau in ein Computergehäuse. Adapter, Grafikkarte und Netzteil haben ohne Modifikationen am Gehäuse reingepasst. Das Plastikgehäuse des Adapters ist allerdings ca. einen halben Zentimeter zu dick, weswegen ich die Grafikkarte mit Unterlegscheiben und einer verlängerten Schraube festschrauben musste. Da ich keine passende längere Gehäuseschraube zur Hand hatte, habe ich eine dünnere Schraube verwendet und diese mit einer Mutter festgezogen. Hält und funktioniert wunderbar. :)
 

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