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Thema: WLAN mit Nachbarn teilen

  1. #1
    Avatar von vibrasphere
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    WLAN mit Nachbarn teilen

    Hallo liebe Community!
    Wohne seit einiger Zeit in einem Jugendwohnheim. Hier ist das WLAN im Mietpreis inbegriffen, und man bekommt gegen Unterschrift ein Anmeldeticket.
    Soweit, so gut.
    Durch die extrem hohe Nutzung des ganzen Hauses, ist die Internetgeschwindigkeit, vor allem wenn viele zu Hause sind, bescheiden.
    Ein Nachbar auf meinem Gang arbeitet im IT-Bereich und bekommt nun wg. Homeoffice von seinem Arbeitgeber einen eigenen Internetanschluss finanziert (400.000 kbits).
    Er ist Vollblutzocker und ein wirklich hilfsbereiter Mensch. Wir sind jetzt nicht näher befreundet, sondern einfach nur "gute Nachbarn" :-)
    Als ich mich vor kurzem mal wieder über die Internetgeschwindigkeit beschwert hatte, hat er mir das mit seinem Arbeitgeber mitgeteilt, und gemeint, dass ich, und auch die anderen Mitbewohner (12 Leute auf diesem Gang), gerne seine Leitung mitbenutzen können, weil die mehr als ausreichend sei, bei der Nutzung der anderen (Videos streamen hauptsächlich).
    Das kann ich so natürlich nicht einschätzen, da ich von allem was mit WLAN, Router, IP, VPN, Proxy und wie sie nich alle heißen, NULL Ahnung habe.

    Jetzt meine Frage:
    Wenn ihr an meiner Stelle das Angebot annehmen würdet, und seinen Internetanschluss mitbenutzen würdet (keine illegalen Aktivitäten mal vorausgesetzt), worauf würdet ihr achten, um eure grundlegende Privatsphäre so gut wie möglich zu schützen?
    Ich weiß ja nicht was so möglich ist, aber dass der liebe Mensch meine Emails mitliest o.ä. muss jetz nicht unbedingt sein :-)

    Falls es hilfreich ist, ich nutze an meinem stationären Thinkpad folgende WLAN-Antenne: https://www.amazon.de/Asus-USB-AC56-...SIN=B00GGLL5TC

    Viele Grüße
    Matthias

  2. #2
    Avatar von der_holzwurm
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    Checke auf Deinem TP Deine freigegebenen Laufwerke / Ordner, das Fremde nicht alles sehen können....
    Dieser Post wurde extrem umweltfreundlich, aus wiederverwerteten Buchstaben von alten, gelöschten E-Mails geschrieben und ist damit digital voll abbaubar.

  3. #3
    Avatar von Mystic-X
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    Erstmal sollte dein Nachbar klären ob sein Arbeitgeber nicht was gagegen hat wenn diese Leitung von anderen Leuten mitbenutzt wird.
    Denn 400MBit/s is nicht ganz billig und ich könnte mir vorstellen das da auch nach Volumen abgerechnet wird...
    Business-Tarife ticken etwas anders als der Heimnutzerkram....

    Wenn das geklärt ist könnt er z.B. nen zusätzlichen Wlan Router aufstellen der nur Zugriff aufs Internet hat.

    Als Nutzer dieses Wlans solltest du dann möglichst keine Netzwerkfreigaben haben....


  4. #4
    Avatar von Flexibel
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    Zitat Zitat von vibrasphere Beitrag anzeigen
    Jetzt meine Frage:
    Wenn ihr an meiner Stelle das Angebot annehmen würdet, und seinen Internetanschluss mitbenutzen würdet (keine illegalen Aktivitäten mal vorausgesetzt), worauf würdet ihr achten, um eure grundlegende Privatsphäre so gut wie möglich zu schützen?
    Ich weiß ja nicht was so möglich ist, aber dass der liebe Mensch meine Emails mitliest o.ä. muss jetz nicht unbedingt sein :-)
    Wer sich mit dem Internet und WLAN auskennt kann sowieso Deine E-Mails usw. mitlesen. Aber das wird den meisten zu langweilig sein.

    Sicher ist nun mein Vorschlag bestimmt nicht, aber nur so würde ich Internet (Auf meinen Namen.) mit anderen Teilen.

    Ich würde Freifunk installieren. Evtl. einen zweiten Router am Hauptrouter. Damit habe ich dann keinerlei Haftung zu beführten. Auch wenn sich alle daran halten "keine illegalen Aktivitäten" zu machen, Abmahner gibt es immer. Mit Freifunk soll man da sicher sein.

    Gruß Ingo
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    Ein neues Modernes Notebook ist mir zu unsicher, dann lieber mehr als ein gebrauchtes ThinkPad!

  5. #5

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    Zitat Zitat von Flexibel Beitrag anzeigen
    Ich würde Freifunk installieren. Evtl. einen zweiten Router am Hauptrouter. Damit habe ich dann keinerlei Haftung zu beführten. Auch wenn sich alle daran halten "keine illegalen Aktivitäten" zu machen, Abmahner gibt es immer. Mit Freifunk soll man da sicher sein.
    Das hilft aber vor allem dem Nachbarn, der den Zugang bereit stellt.

    Zitat Zitat von Mystic-X Beitrag anzeigen
    Wenn das geklärt ist könnt er z.B. nen zusätzlichen Wlan Router aufstellen der nur Zugriff aufs Internet hat.
    Der Router ist aber unter seiner Kontrolle, die Frage des TE war, was er als Mitnutzer selbst tun kann.

    Zitat Zitat von Mystic-X Beitrag anzeigen
    Als Nutzer dieses Wlans solltest du dann möglichst keine Netzwerkfreigaben haben....
    @TE Welches Betriebssystem nutzt Du? Wenn Windows, dann solltest Du das Netz als oeffentliches Netz einrichten - AFAIK weist dann die Firewall alle ankommenden Anfragen ab. Bei Linux ueberpruefen, ob eine Firewall aktiv ist. MacOS - keine Ahnung.
    Jede vertrauliche Kommunikation (Email, Online-Banking, ...) nur via https:// bzw. TLS/SSL fuer POP3 und IMAP. Am besten waere es, wenn Du ein VPN fuer den Verkehr nach draussen nutzen kannst, das kostet aber dann wieder extra und Du musst dem Peer trauen.

    Aber das alles solltest Du bei der Nutzung des alten, ueberlasteten WLANs auch schon machen! Wenn da Client Isolation nicht konfiguriert ist, koennen die Mitbewohner Deinen Internetverkehr genauso sehen.
    Geändert von jal2 (12.05.2018 um 22:57 Uhr)

  6. #6
    Avatar von tapf!
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    Zitat Zitat von Flexibel Beitrag anzeigen
    Wer sich mit dem Internet und WLAN auskennt kann sowieso Deine E-Mails usw. mitlesen.
    Dem würde ich entschieden widersprechen. Wenn die Mails via HTTPS-Webmail oder POP3/IMAP mit TLS abgefragt werden, dann sind die sicher vor den Augen des Anschlussinhabers.

    Grüße

    Fabian
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  7. #7
    Avatar von vibrasphere
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    Betriebssystem ist Windows 10 64bit


    Also zum aktuellen (öffentlichen) Netzwerk, mal ein paar Daten, falls es was bringt:
    Protokoll: 802.11n
    Sicherheitstyp: Offen
    Netzfrequenzbereich: 5GHz
    IP-Zuweisung: Automatisch (DHCP)
    IPv4-Konnektivität: Internet
    IPv6-Konnektivität: Kein Netzwerkzugriff
    Haken gesetzt bei der Windowseinstellung „Blockiert alle eingehenden Verbindungen, einschließlich der in der Liste zugelassener Apps“


    E-Mail-Verkehr findet über Thunderbird statt und alle Konten via IMAP, Verbindungssicherheit SSL/TLS (Authentifizierungsmethode: Passwort, normal)


    Die URLs der Online-Banken haben doch ohnehin immer „https://“ vorne dranstehen. Oder habt ihr was anderes damit gemeint?


    Was die Empfehlung mit „Client Isolation“ und VPN für den Verkehr nach draußen betrifft, sind noch einige Fragen offen:
    Was bringt mir Client Isolation konkret, und woran erkenne ich, ob es konfiguriert ist, bzw. wie kann ich es konfigurieren?
    Was ist mit Verkehr nach draußen gemeint? Emailverkehr, Internetnutzung generell?

  8. #8

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    Zitat Zitat von vibrasphere Beitrag anzeigen
    Wir sind jetzt nicht näher befreundet, sondern einfach nur "gute Nachbarn" :-)
    ... wie die Beschreibung zu einer Daily-Soap auf RTL II...

    Wenn ihr an meiner Stelle das Angebot annehmen würdet, und seinen Internetanschluss mitbenutzen würdet (keine illegalen Aktivitäten mal vorausgesetzt), worauf würdet ihr achten, um eure grundlegende Privatsphäre so gut wie möglich zu schützen?
    Ich weiß ja nicht was so möglich ist, aber dass der liebe Mensch meine Emails mitliest o.ä. muss jetz nicht unbedingt sein :-)
    Was hast Du denn bis jetzt getan? Mitlesen hätte er auch schon vorher können: wardriving

    Der Vorschlag von flexibel freifunk zu nutzen könnte zur Kostenteilung mit dem Arbeitgeber des Nachbarn führen und so die Zustimmung des Arbeitgebers zu der Aktion einbringen.

  9. #9
    Avatar von vibrasphere
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    Also Onlinebanking etc. wickle ich über den Tor Browser ab.. Emails wie gesagt über Thunderbird unter besagten Einstellungen.
    Da es nicht mein Arbeitgeber ist, würde ich das dem Betreiber (mein Nachbar) überlassen.
    Habe eigentlich nicht vor, mit ihm da irgendwas vertraglich zu regeln oder ähnliches. Er hat betont, dass ich es gerne kostenlos mitbenutzen kann, und ich ihm nix zu zahlen brauche.
    Wenn er mir also die Anmeldedaten für sein WLAN mitteilt - muss ich noch etwas beachten, außer dass ich ein öffentliches Netzwerk in meinem Windows10 einrichte?

  10. #10
    Avatar von gerli09
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    Was hat der nette Mitbewohner denn für einen Router? Wenn es z.B. eine Fritzbox ist, gibt es dort die Möglichkeit, ein Gast-WLAN mit sicherem Key einzurichten. Das kann er dann von "seinem" WLAN trennen und außerdem einstellen, dass die im Gast-WLAN aktiven Geräte nicht untereinander kommunizieren können.
    P51s UHD | i7 7600u | 24 GB RAM | 1 TB SSD | Win 10 Pro

  11. #11
    Avatar von vibrasphere
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    Routermodell ist noch nicht bekannt. Wird voraussichtlich montag hier installiert. Ich poste unverzüglich den namen des routers, sobald ich ihn habe! Danke für eure unterstützung!

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