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Thema: SSD Preise +50% in 12 Monaten - Sind Gründe bekannt?

  1. #1

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    Frage SSD Preise +50% in 12 Monaten - Sind Gründe bekannt?

    Hallo zusammen,

    da ich aktuell meine letzten HDD-Festplatten gegen SSD austausche, fiel mir nebenbei auf, dass SSD Platten in den letzten Monaten je nach Hersteller bis zu +50% im Preis angestiegen sind.

    Beispiel hier die SanDisk SSD Plus 480 GB:

    14. September 2016 103€
    14. September 2017 143€

    SSD.jpg

    Hat einer von Euch eine Erklärung dafür, die über das übliche Geschwafel von "Naturkatastrophen", "brennenden Fabriken" oder "Husten im Gesicht" hinausgehen?

    Viele Grüße!
    Ips.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    • Dateityp: jpg SSD.jpg (48,8 KB, 23x aufgerufen)

  2. #2
    Avatar von MR6710
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    Auch RAM-Riegel wurden deutlich teurer.
    Ist aber ein Trend,der schon einige Jahre zu beobachten ist.
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  3. #3

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    Es werden immer mal wieder Gründe genannt, vor Allem beim RAM, da ist das Plus mittlerweile 100% und mehr bei gewissen Typen.. Das ist übrigens ein Trend der erst seit einem Jahr etwa eingesetzt hat, damals waren die Speicherpreise auf dem Tiefststand.
    Die Hersteller behaupten es liegt daran dass gerade die Produktion auf kleinere Strukturbreiten umgestellt wird und ein neues Iphone kommt... Nächste Ausrede wird sein dass der Servermarkt durch die gleichzeitige Einführung von AMD Naples und Intel Skylake-SP viele Speicherbausteine braucht.
    Ich sage ja es ist der ganz normale Schweinezyklus.
    Bis in einem Jahr sind die Preise wieder besser. Dumm nur wenn man jetzt kaufen muss.
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  4. #4

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    Hallo,

    @ipschips, ich denke einen der Gründe für diese Entwicklung steckt schon in Deinem Beitrag...."da ich aktuell meine letzten HDD-Festplatten gegen SSD austausche". Das machen vermutlich im Moment einige.

    Gruß, viamundi.

  5. #5
    Avatar von MR6710
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    Der Trend ist ja nicht neu.
    Wer ein performantes System will,kommt um eine SSD nicht rum.
    Ich habe schon seit 7 oder 8 Jahren keine HDD mehr im Einsatz.
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  6. #6

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    Ich nehme an, dass die aktuellen Fertigungsanlagen alle am Limit arbeiten und die neuen noch nicht fertig sind.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass es eine Weile gedauert hat, um Optane als Nebelkerze von Intel zu erkennen und wieder kräftig in Flashfertigung zu investieren.

  7. #7

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  8. #8
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  9. #9
    Avatar von d.ti
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    Das die Preise für Flashspeicher und DRAM in Moment durch die Decke gehen, liegt an mehreren Faktoren:

    - durch den letzten Schweinezyklus gab es eine starke Konsolidierung des Marktes
    - im DRAM Bereich hat dies dafür gesorgt, dass es nur noch die drei Großen den Markt versorgen (Samsung, Micron und SK Hynix) und bei denen im Moment die Produktion am Anschlag läuft
    - Samsung und SK Hynix bauen gerade erst neue Werke und Micron versucht die Kapazitäten durch Verringerung der Strukturbreiten zu erhöhen
    - Mit einer Entspannung der Preise ist aber wahrscheinlich vor der zweiten Jahreshälfte 2018 nicht zu rechnen
    - der hohe Bedarf an Flashspeicher entsteht derzeit in Business Bereich (Datencenter und Co.)
    - der hohe Bedarf an DRAM entsteht im Moment vor allem durch die mobilen Geräte und durch die gleichzeitige Produktion von DDR3 und DDR4
    - kurzfristig ist auch mit einem Anstieg bei den Preisen für GDDR5 zu rechnen, da die Kapazitäten gerade zugunsten von DRAM runtergefahren werden, der Bedarf durch das aktuelle Mining jedoch enorm ausfällt

  10. #10

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    Du hast Toshiba vergessen, obwohl die gerade dabei sind sich selbst zu zerlegen. Dass die Preise gestiegen sind, ist alleine wirtschaftlich arbeitenden Unternehmen zu verdanken. Erst haben sie den Markt geflutet, was für Tiefstpreise gesorgt hat. Jetzt haben sie die Produktion gedrosselt und somit für eine künstliche Verknappung gesorgt.

    256 GB SSDs gab es bis vor nem Jahr auch für 50€, nun liegen sie bei um die 100€...
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  11. #11
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    Meine Auflistung bezog sich nur auf die Hersteller von DRAM und Toshiba hat seine DRAM Sparte bereits 2001 an Micron verkauft. Toshiba Memory Corp. fertigt natürlich Flash Speicher, aber wenn die letzten Gerüchte stimmen, wird die Firma ja jetzt an Bain Capital verkauft. Somit geht ein Anteil dann wohl auch zu SK Hynix. Künstlich verknappt wird hier aber nicht, der Bedarf ist einfach enorm gestiegen.

  12. #12

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    Vor ein paar Monaten Überangebot und dann plötzlich Angebotsknappheit? Was gab es denn so spezielles dass die Nachfrage kurzfristig so stark angestiegen ist?
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  13. #13
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    Beim Flashspeicher entsteht der Bedarf im Moment wie gesagt in Business Bereich. Viele Datencenter stellen im Moment großflächig auf Flashspeicher um. Allen voran besonders Anbieter von Clouddiensten und Deep Learning Fähigkeiten. Der Consumer Bereich macht beim Bedarf im Moment nur einen sehr kleinen Bruchteil aus.

    Bei DRAM besteht die hohe Nachfrage im Moment durch mobile Geräte. Außerdem werden in den meisten Produktionsstätten mehrere Technologien gleichzeitig gefertigt. Also DDR3, DDR4, GDDR5, GDDR5X, HBM, HBM2, usw. Genau hier liegt das nächste Problem, dass im Moment etliche Technologien gleichzeitig gefertigt werden müssen. Steigt also bei einer Technologie der Bedarf muss die Fertigungskapazität zu Ungunsten einer anderen Technologie hoch gefahren werden. Das wird jetzt kurzfristig bei DRAM passieren. Hierfür werden wie gesagt die Kapazitäten hoch gefahren und gleichzeitig werden die Kapazitäten für GDDR5 runter gefahren. Grafikkarten werden also noch teurer werden, als sie es jetzt durch den Mining Wahnsinn sowieso schon sind.

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  15. #14

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    Wirklich im Datacenter? Im Server muss ich schon einiges Feintunen, damit die SSDs nicht nach ein paar Monaten aus der Garantie geschrieben sind.

    Ich dachte sie gingen in Handys die ihr verbauten Flashspeicher jährlich verdoppeln(?).

  16. #15

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    Es gibt SSDs die sind darauf ausgelegt mehrmals am Tag vollgeschrieben zu werden.
    Kosten natürlich deutlich mehr als die billigen Consumer SSDs
    https://www.kingston.com/de/ssd/ente...sus_client_ssd
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  17. #16

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    Aber verschwinden die Flashspeicher für Consumer Produkte, hier Desktop SSDs in solche Enterprise SSDs? Werden dieselben Fertigungsanlagen für Consumer und Enterprise verwendet?

  18. #17
    Avatar von d.ti
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    Die Flash Technologie unterscheidet sich in den meisten Fällen schon zwischen Consumer und Business SSDs. Die Fertigung erfolgt allerdings auf den gleichen Anlagen. Dementsprechend müssen die Kapazitäten der Fertigung aufgeteilt werden.

  19. #18

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    Hatte mal gelesen dass Enterprise-Festplatten auch nicht wirklich ausfallsicherer sind als die normalen. Stand in dem großen Festplattentest von Backblaze. Bei SSDs kann ich mir vorstellen dass es mehr Unterschiede gibt.

    Vor allem interessant wird es in ein paar Jahren, wenn Serverfirmen Langzeit-Ergebnisse für SSDs rausbringen können. Die jetzigen sind ja dermaßen optimistisch. Über ein paar Wochen werden hart Daten geschrieben bis die Dinger dicht machen. Auf etwaige Sollbruchstellen wie Chip futsch nach Garantiejahr+1 wird da leider nicht eingegangen. Freue mich schon auf den Backblaze Report 2020.

  20. #19

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    Es wirkt sich jetzt sicherlich auch nicht positiv auf die Preise aus, wenn Toshiba die Flashsparte verkauft. Ich frage mich, warum die sonst sehr aktive japanische Regierung da nicht einschreitet. Sonst sind die ja immer so skeptisch was den verkauf japanischer Technologie ins Ausland angeht. Bereits bei Festplatten haben wir heute ein Quasi-Duopol zwischen WD und Seagate, nachdem Toshiba auch aus dem Segment ausgestiegen ist.
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  21. #20
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    Grundsätzlich halten bei herkömmlichen Festplatten die Business Modelle schon länger, als die Consumer Modelle. Jedoch nicht so viel länger, dass es sich wirtschaftlich lohnt die Business Modelle einzusetzen. Es ist einfach günstiger Consumer Modelle zu kaufen und dann einfach öfter zu tauschen. Während des Studiums habe ich mal mit einem Mitarbeiter eines Webhosters unterhalten. Dort wurden auch Consumer Modelle eingesetzt, welche durchgängig liefen. Laut seiner Aussage ist ein dauerhafter Betrieb eher förderlich für die Laufzeit als ein ständiges Abschalten zur Energieersparnis. Sie hatten bei sich wohl auch öfter den Fall, dass Festplatten einwandfrei liefen, bis die Storage Racks zu Wartungszwecken abgeschaltet wurden. Beim Wiedereinschalten gab es dann aber meistens einige Komplettausfälle von einzelnen Festplatten.

    Die Unterschiede zwischen Consumer und Enterprise SSDs sind hier ganz gut zusammengefasst: https://www.kingston.com/us/ssd/ente...sus_client_ssd

    EDIT: Die japanische Regierung hat indirekt ja eingegriffen, denn sie ist anteilsmäßig an Bain Capital beteiligt. Ein grundsätzlicher Verkauf der Speichersparte von Toshiba konnte jedoch nicht verhindert werden. Dafür waren die Verluste der Energiesparte in den USA zu hoch.
    Geändert von d.ti (14.09.2017 um 19:12 Uhr)

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