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Thema: Erfahrungen mit LANCOM 884 VOIP?

  1. #1

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    Erfahrungen mit LANCOM 884 VOIP?

    Moin zusammen

    Demnächst steht ja der Kauf eines neuen Routers an, wenn die Telekom meinen Anschluß auf VoIP umstellt. Man hat ja keine Wahl.

    Nun habe ich mir damals bei der Umstellung von ISDN auf DSL einen Router von Lancom Systems gekauft und bin mit dem nun seit 15 Jahren sehr zufrieden. Es gab all die Jahre Updates des Betriebssystems und alles war auch sehr einfach zu bedienen.

    Nun habe ich mich mal nach Ersatz umgesehen und diesen gefunden:

    https://www.lancom-systems.de/produk...ncom-884-voip/


    Kann da jemand etwas zu sagen? Mir kommt es in erster Linie auf Sicherheit und Zuverlässigkeit an. Einfache Bedienung ist auch noch ein Punkt, aber nicht ganz so wichtig. So oft muß man da ja nicht dran. Nur die Updates sollten einfach aufzuspielen sein.

    Gruß
    Michael
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  2. #2

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    Einfache Bedienung bei LANCOM? Beisst sich irgendwie oder? Klar wenn man mit den Dingern mal zu tun hatte, weiss man es wie es geht...
    Aber würde eine Fritz!Box nicht ausreichen? Sind doch auch sicher und zuverlässig...bieten halt gerade bei der Firewall etc. nicht so viele Möglichkeiten wie die LANCOM Geräte....kosten aber auch nicht annähernd soviel...

    Und WLAN bietet er auch net mal...
    XPS15 CNX5512 | 15,6" FDH IPS matt | i7-6700HQ | 960 EVO 500GB | 16GB DDR4 RAM | Windows 10 Pro x64 | Synology 415+

  3. #3

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    Moin sl500

    Also ja, ich empfinde die Bedienung als einfach, weil sie gut strukturiert ist und mit grafischer Oberfläche daher kommt. Aber ich weiß natürlich nicht, ob das bei den aktuellen Geräten auch noch so ist. Manchmal wird sowas ja auch "verschlimmbessert".

    Mein altes Schätzchen stammt ja aus einer Zeit, als Lancom noch Elsa hieß.

    http://lancom-wiki.de/index.php?titl...SL/I-10_Office


    Aber weil ich eben all die Jahre so zufrieden war mit dem Gerät, möchte ich jetzt natürlich wieder einen Lancom kaufen. Es sei denn, irgend etwas wichtiges spricht dagegen, daher ja meine Frage hier nach Erfahrungen damit.

    WLAN benutze ich nicht und der Preis spielt bei einer so langlebigen Anschaffung nur eine sehr untergeordnete Rolle. Wenn der Neue wieder 15 Jahre in Betrieb ist, dann kostet er mich pro Monat auch nur € 2,50 bei einem Verkaufspreis von € 450,-.


    Hier im Thinkpad-Forum ist man doch auch unterwegs, weil ein Thinkpad eben ein besonderes gutes Notebook ist, langlebig, robust und zuverlässig. Da kommt ja auch niemand und sagt, "Hol dir doch ein Notebook vom Aldi, das ist viel günstiger als ein Thinkpad."

    Gruß
    Michael
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  4. #4

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    Hi mvd,

    also ich kenne die LANCOM's nur aus den neueren Zeiten und fand das Menü zwar übersichtlich und gut strukturiert - aber für jemanden der nur Fritz!Boxen und Konsorten kennt, dürfte damit überfordert sein...

    Vielleicht gibt es ja irgendwo eine Livedemo?!

    Bzw. wie sieht das OS bzw. die Konfigurationsoberfläche deines alten Routers aus?
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  5. #5

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    Moin sl500

    Also es gibt 2 kleine Programme zum Verwalten. Eins heißt LANmonitor, damit kann man sehen was auf dem Router passiert. Also IP-Adresse außen und DNS-Server usw. Vor allem aber tauchen da alle Meldungen der Firewall auf und man kann entsprechend reagieren falls notwendig.

    Das andere heißt LANconfig und damit ändert man Einstellungen im Router und in der Firewall. Beide kommen mit grafischer Oberfläche daher und ich finde, daß das recht gut gelöst ist. Aber ich bin es natürlich auch seit vielen Jahren gewohnt.
    Dagegen empfand ich die Konfiguration eines Selbstbau-Routers unter Linux als eher schwierig, obwohl ich eigentlich in der Unix-Welt groß geworden bin. Jedenfalls war ich mir dabei nie so ganz sicher alles bedacht zu haben. Mit dem Lancom als Router schlafe ich ruhiger.

    Sehr gut zB. ist, daß in der Grundeinstellung erstmal alles verriegelt und verrammelt ist, was vom Standard abweicht. Wenn man zB. an einer Tauschbörse teilnehmen will, muß man die entsprechenden TCP- und UDP-Ports erstmal händisch in der Firewall erlauben, da muß eine entsprechende Regel eingetragen werden. Diese kann man dann auch noch auf eine einzige IP-Adresse im LAN begrenzen. Also wenn man fixe Adressen vergibt natürlich nur.
    So muß das sein im Sinne der Sicherheit.

    Ja, ich warte noch ein bischen ab, ob es auch negative Nachrichten zu dem Router gibt. Noch ist ja kein Schreiben von der Telekom angekommen, daß sie die Umstellung vornehmen wollen. Bis dahin habe ich ja auf jeden Fall noch Zeit.

    Gruß
    Michael
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  6. #6
    Avatar von thom53281
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    Mag sein, dass Du das nicht hören möchtest, aber ich würde die Wahl des Geräts nicht unbedingt von einem Gerät abhängig machen, welches man vor 15 Jahren mal gekauft hat. Mittlerweile hat sich die Welt doch recht stark weitergedreht.

    Zunächst einmal:
    Du hast bislang einen ISDN-Anschluss mit DSL, welcher auf All-IP migriert werden soll? Welcher DSL-Standard soll dann zum Einsatz kommen, ADSL2+ oder VDSL? Benötigst Du überhaupt dann noch den ISDN-S0-Bus, welchen der Router zur Verfügung stellen müsste? Wenn Du nur zwei analoge Telefone oder andere analoge Endgeräte verwendest (bzw. DECT-Mobilteile am Router anmelden kannst), so wäre auch ein deutlich günstigerer Router vollkommen ausreichend. Zudem fallen dann einige Endgeräte weg, die auch zusätzlich noch Strom fressen (vor allem alte Telefonanlagen können gut Strom ziehen).

    Ich würde nicht damit rechnen, dass der neue Router wieder 15 Jahre hält. Der Lancom kann zwar VDSL-Vectoring und ist damit bislang bis 100 MBit/s einsetzbar. Allerdings sind schon wieder neue Techniken in den Startlöchern (SuperVectoring). Die ganze Telekommunikationswelt dreht sich immer schneller. Daher würde ich keinen Router auf 15 Jahre planen. Selbst fünf Jahre sind heutzutage imho optimistisch. Je nachdem, wie die oben genannten Fragen ausgehen, würde ich eine entsprechend passende Fritzbox empfehlen.
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  8. #7

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    Moin zusammen

    Mal eine kurze Rückmeldung zum Lancom-Router.

    Das Gerät ist gekauft und läuft seit ein paar Tagen. Die Konfiguration war ein Kinderspiel, es hat nicht mal einen Becher Kaffee lang gedauert.

    Das Programm LANConfig hat immer noch große Ähnlichkeit mit der Version von früher, aber es sind viele neue Dinge hinzugekommen. So überprüft es zB. die Einstellungen die man machen will auf Plausibilität und weigert sich, wenn es einen Fehler findet.
    Das schöne ist, es geht dann genau der Tab auf, in dem man den Fehler oder die verkehrte Einstellung gemacht hat und man wird geradezu mit der Nase drauf gestoßen.

    Also ich bin sehr zufrieden damit.

    Gruß
    Michael
    T23, T42p, G50-30, Thinkstation S30

  9. #8

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    So, die Umstellung seitens der Telekom ist erfolgt.

    Es war überhaupt kein Problem. Ich mußte halt nur die Verkabelung ändern, also NTBA und DSL-Splitter entfernen und den Router direkt in die Telefonbuchse stecken.
    Internet ging sofort wieder, der Router hat selbstständig auf das interne VDSL-Modem umgestellt.

    Das einzige wo ich selbst Hand anlegen mußte, war der Anschluß meiner alten DECT-Basisstation. Damit die funktioniert, mußte ich im Router unsere Vorwahl (ohne führende 0) und die Telefonnummer eintragen. Das war es schon.

    Hat diesmal aber etwas länger als einen Becher Kaffee gedauert, weil ich anfangs nicht wußte, daß man die 0 weglassen muß.

    Naja, jetzt funktioniert wieder alles so wie vorher. Auf dem Papier habe ich jetzt ein 25 x schnelleres Internet als vorher, aber das ist nicht wirklich zu bemerken. Ich hätte auch weiterhin mit den 2MBit gut leben können.

    Gruß
    Michael
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