Laptop für Linux - ~100€, Dualcore, hohe Auflösung

Cysign

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Hallo zusammen,

nachdem ich mir zwischenzeitlich immer mal wieder Netbooks für kleinere C-Projekte gekauft und iweder verkauft hatte, möchte ich mir nun in der 100€-Klasse ein älteres Lenovo-Schätzchen gönnen.
Da ich damit programmieren möchte, weiß ich die Tastatur (Anordnung F-Tasten, Pos1 + End, </>...) noch von meinem T30 vor Ewigkeiten zu schätzen.

In der Preisklasse von etwa 100-130€ ist mir vor allem das T60 aufgefallen. Aber um bei den ganzen Thinkpads wirklich den Überblick zu behalten, muss man sich ja sehr ausgiebig damit befassen.

Am liebsten wäre mir mit meinem derzeitigen Kenntnisstand ein T60 mit 1680*1050er Auflösung oder ein T60 mit vergleichbarer oder höherer Auflösung (ich bin vorhin auf ein T61-FullHD-Display gestoßen...also scheints das da ja zu geben. Ich weiß allerdings noch nciht, ob das in der Preisklasse schaffbar ist...).

Gibt es andere Modelle, die ich in Betracht ziehen sollte?

Mir ist wichtig
-DIN2137-kompatibeles Tastenlayout (was die T-Seria ja hat)
-hohe Auflösung (klar, zum Programmieren hilfreich;)
-Dualcore, 64bit
-2+GB Ram (falls DDR3 wäre mir die Größe egal, den kann man ja günstig nachrüsten...)
-Bluetooth
-Linuxkompatibilität - aber ich denke nicht, dass ich bei ThinkPads Probleme bekommen sollte ;)

Gerne würde ich später, sobald ich wieder etwas Geld übrig habe (vermutlich im Oktober) ne kleine SSD nachrüsten, falls ich jetzt nicht ein super Angebot bereits mit SSD bekomme.
 
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Grundsätzlich gibt es drei Modell-Reihen, die für dich in Frage kommen: T60/61, R60/61 und Z61. Besonders hohe Auflösungen von 1920x1200 Pixeln (WUXGA+) gibt es bei den 15,4"-Widescreen-Modellen von T60p, T61p und Z61p. Technisch am weitesten "vorn" wäre das T61p. Z61p und T60p sind was die Prozessoren angeht in der selben "Generation" einzustufen. Zudem kann man in die 15"-Standard-Display-Geräte mit 4:3 auch hochauflösende Displays einbauen - aber die kosten dann allein schon 100€. Dein Budget sollte für ein WUXGA+-Modell ohnehin zu klein sein. Ein Modell mit WSXGA+ (1680x1050 Pixel) von Z61m, R61, T60 oder T61 könnte mit etwas Glück hingegen schon drin sein...

Da ich damit programmieren möchte, weiß ich die Tastatur (Anordnung F-Tasten, Pos1 + End, </>...) noch von meinem T30 vor Ewigkeiten zu schätzen.

Das Tastaturlayout kannst Du nach deinen Wünschen quasi selbst anpassen - mit deim Einbau einer Tastatur mit passendem Layout (ich glaube zur Programmierung war da US- oder UK-Layout immer gern gesehen).

Mir ist wichtig
-DIN2137-kompatibeles Tastenlayout (was die T-Seria ja hat)
-hohe Auflösung (klar, zum Programmieren hilfreich
Siehe Ausführungen oben ;)

Nur R61 und T61 können "immer" 64bit-Unterstützung liefern - R60, T60 und Z61 können dies nur, wenn das Mainboard eine entsprechende Revision (Rev.03) hat, die den Betrieb von Core2Duo-Prozessoren unterstützt. Sonst geht da nur CoreDuo.

-2+GB Ram (falls DDR3 wäre mir die Größe egal, den kann man ja günstig nachrüsten...)
Die Modelle sind allesamt nur DDR2-kompatibel. T60, R60 und Z61 unterstützten Chipsatzbedingt "nur" 3GB RAM, die T61 und R61 hingegen bis zu 8GB RAM (bei 64bit-Systemen).

Gibt es in jeder der Serien auch intern - muss man nur drauf achten beim Erwerb. Lässt sich auch immer nachträglich einbauen.

-Linuxkompatibilität - aber ich denke nicht, dass ich bei ThinkPads Probleme bekommen sollte
Stimmt für die genannten Reihen auf jeden Fall (höchstens der interne Cardreader könnte Probleme machen :) ).
Obwohl: Kann mal jemand was zum Linux-Support- der Ati-Grafikchips in R60, T60 und Z61m/p sagen?
 
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Es muss nicht unbedingt FullHD sein, grafisch anspruchsvolle Dinge mach ich aufm Desktoprechner mit Photoshop... Für 'Notfälle zwischendurch' werde ich mir evtl. ein Windows als Zweitsystem inkl. Photoshop installieren (gut, dass man laut Adobe seine Lizenz genau zu solchen Zwecken auch als Zweitinstallation aufn Lappi installieren darf ;).

Ich denke sogar, dass FullHD in meiner momentanen Preislage eher schwer machbar ist.
Welcher der Rechner bietet denn vom Mainboard her den besten Chipsatz? Evtl. wäre es ja nützlich, später irgendwann auf 3GB oder mehr Ram aufzurüsten... Beim T60 geht das wohl chipsatzbedingt nur bis 3GB.
 
Habe alles Notwendige oben ergänzt! :)

Bitte mal die folgenden wiki-Einträge zu Gemüte führen: R60, R61, T60, T61 und Z61.
Zudem wichtige Themen:
- nVidia-Bug bei R61- und T61-Geräten (darum möglichst Intel-Grafik-Modell wählen) > wenn Du gerne bastelst, besorgst Du Dir eines der zahlreichen T61p aus der Bucht und baust ein Board mit Intelgrafik ein... ;)
- Mod-BIOS-Versionen von Zender und Middleton für die genannten Modelle

Anmerkung: Die SSD ist eine gute Idee. Die beschleunigt jedes kleine Schwarze dieser Generation merklich.

Ggf. interessantes Angebot: Z61p in den Kleinanzeigen oder gar in der Bucht selbst.
 
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Oh, das mit den Mainboardrevisionen wusste ich nicht. Springt nicht so direkt ins Auge ;)
Wird die 64-bit-fähige Revision dann mit nem anderen Chipsatz gefertigt? Oder können die verwendeten Chips das nach nem entsprechenden Firmwareupdate?

Basteln wäre nicht so das Problem. Im Notfall hab ich auch nen Lötkolben mit 0,4mm Spitze hier und kann damit umgehen ;)
Meine Einschränkung ist derzeit nur der finanzielle Aspekt...in nem Monat hätte ich zwar bis max. 250€ übrig...aber eigentlich möchte ich zum einen nicht warten und zum anderen nicht so viel Geld ausgeben, wenn eh noch ein neuer Akku und ne SSD anstehen...

Mein absolutes Maximalbudget für den Rechner sind 150€ inkl. Akku und Netzteil.
SSD kann ich ja später einbauen... Unterstützden denn auch alle genannten Modelle Dockingstationen? Steht zwar nicht akut auf dem Plan...aber gut zu wissen ist sowas ja imemr ;)

Bei den beiden vorgeschlagenen Modellen kann ich so auf Anhieb nicht rausfinden, ob das Board 64Bit unterstützt?
 
Wird die 64-bit-fähige Revision dann mit nem anderen Chipsatz gefertigt? Oder können die verwendeten Chips das nach nem entsprechenden Firmwareupdate?
Nein, ich denke, dass ist hardwaregebunden. Entweder ein Board hat die Rev.03, oder nicht. Sowas lässt sich unter Windows übrigens mit CPU-Z einfach auslesen.

Unterstützden denn auch alle genannten Modelle Dockingstationen? Steht zwar nicht akut auf dem Plan...aber gut zu wissen ist sowas ja imemr
Ja, Dockingstationen unterstützen sowohl grundsätzlich alle Modelle der T- und R-Serien - und die der Z-Serie, die nach dem Z61 eingestellt wurde, auch (vielleicht die Z61e-Modelle zum Teil nicht...).

Bei den beiden vorgeschlagenen Modellen kann ich so auf Anhieb nicht rausfinden, ob das Board 64Bit unterstützt?
Ich würde behaupten, dass jedes Z61P 64Bit unterstützt - aber eben nur mit maximal 3GB-RAM.

Die nächste Preisklasse wären übrigens T500 und R500 - auch noch mit C2D, aber mit DDR3-RAM und zum Teil mit LED-Backlight etc... da musst Du aber mindestens 200€ in die Hand nehmen. Eher mehr.
 
Obwohl: Kann mal jemand was zum Linux-Support- der Ati-Grafikchips in R60, T60 und Z61m/p sagen?

Aber klar doch. Der X1300 in meinem T60 macht unter Kubuntu 12.04 absolut keine Probleme, die Grafik-Effekte der Oberfläche mit OpenGL funktionieren so, wie sie sollen. Es wird der "radeon"-Treiber benutzt, funktioniert ootb.

Guido
 
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Wie sieht es eigentlich aus, wenn die Beleuchtung des Displays ausfällt? Kann man einfach ne Ersatzkathode kaufen und einbauen?
 
Wie sieht es eigentlich aus, wenn die Beleuchtung des Displays ausfällt? Kann man einfach ne Ersatzkathode kaufen und einbauen?

Sollte der Inverter ausfallen, ist der Tausch einfach. Sind die CCFL-Röhren hin... dann schaue hier und entscheide selbst, ob das "einfach kaufen und einbauen" ist. :)
 
Bekommt man die bei Lenovo selbst als Ersatzteil? Oder in der Bucht? Und in welcher Preisliga spielt sich das ab?
Kann man die Displays denn selbst von CCFL auf LED umbauen?

//Edit: Okay, letztere Frage hat sich erübrigt. Dann sollte im Fall der Fälle sone Instandsetzung für mich nicht so das riesen Problem darstellen ;)

Ist es denn empfehlenswert, bei einem T60 oder dergleichen auf Grund der langen Laufzeit die CCFL-Röhre auszutauschen? Oder bieten die noch genug Helligkeit für den täglichen Gebrauch?
 
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das kommt ganz darauf an, wieviel und wie hell die ccfl geleuchtet hat. wenn ein gerät viel bei hoher helligkeit benutzt wurde, ist die ccfl wahrscheinlich schwächer als bei einem gerät, das die meiste zeit mit externem monitor in einer dockingstaion betrieben wurde.
 
Bei meinem T60 war die Flasche ziemlich leer - sprich, die Röhre schon recht dunkel. Sollte man ein Flexview-Display haben, ist der Einbau der LED-Leiste aber nicht so ganz ohne.

Guido
 
Bekommt man so ne Leiste denn für jedes Modell?

In der Bucht habe ich ebn ein interessantes Angebot (200960833344) gefunden. Ein T61, ohne Akku, kleienr Riss an der Handauflage.
Da ich hier scheinbar keine Links posten kann einfach die Nummer bei eBay eingeben. Liese sich das kostengünstig beheben? Oder genügts wenn ich es einfach klebe oder gar nichts mache?
 
Die Artikelbeschreibung ist offengesagt fürchterlich zu lesen und zeugt von partiellem Unwissen gepaart mit Unlust, ein ansprechendes Angebot zu gestalten. Da keine Originalfotos geliefert werden, kaufst Du die Katze im Sack. Das muss aber nicht schlimm sein - zumal Du über Paypal Käuferschutz hättest und dir ohnehin ein 14tägiges Widerrufsrecht zur Verfügung steht. Ich würde an Deiner Stelle einfach mal einen Preisvorschlag abgeben - neuerdings bedeutet der ja bei Zustimmung des Verkäufers nicht mal automatisch, dass Du den Artikel zum vorgeschlagenen Preis kaufen musst!
 
@Iwede: Ja, da muss ich dir zustimmen. Aber die Katze im Sack würde ich da nicht kaufen, da ich da recht gut mit dem Zug von Aachen aus hinkomme...und als Student hab ich n NRW-Ticket ;)
Ich würde den Händler auch noch anfragen wollen, ob ich auf die Festplatte für 20-30€ Preisnachlass verzichten kann und dann lieber gleich für ~40€ ne 64GB SSD gebraucht kaufen.

@Morini22: Lieber keinen Akku und günstiger als ein Originalakku, der seit Jahren durch ist ;)
Nen neuen Akku kann ich mir auch ohne Probleme noch nächsten Monat noch dazu kaufen...wenn ich wieder Geld habe.

Bis auf den Akku, den Preis und den Riss gibts da keine Unterschiede, oder? Ich habs mir jetzt nicht so genau angesehen...


//Edit: Och nö...die haben ne englische Tastatur, das hab ich erst jetzt gesehen. Also geht die Suche weiter...ich hätte gerne ne normale, deutsche...
 
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Mach das! Hoffen wir, dass der Händler auch eine Vor-Ort-Begutachtung zulässt - bei eBay ist diese Option ja nicht angegeben worden... Aber wenn Du das Teil ohne Festplatte bekommen könntest, würde ich das an Deiner Stelle auch tun und mir eine SSD besorgen. Wenn Du das optische Laufwerk im T61 selten brauchst, kann Du auch über einen Ultrabay-Festplatten-Adapter nachdenken. So hättest Du sowohl eine schnelle System-SSD als auch eine große Daten-Platte mit an Board.

PS: Ich habe mal meine Signatur jetzt wieder mit dem immer mal wieder notwendigen Hinweis versehen... ;)
 
Es gibt noch einige andere, interessante Angebote. Jedoch steht bei manchen dabei, dass das Bios-Passwort unbekannt ist.
Kann ich das einfach mit einem Jumper, bzw. durch Entfernen der Mainboard-Batterie resetten oder ist da mehr zu notwendig?
 
Jedoch steht bei manchen dabei, dass das Bios-Passwort unbekannt ist.
Kann ich das einfach mit einem Jumper, bzw. durch Entfernen der Mainboard-Batterie resetten oder ist da mehr zu notwendig?

Da Du neu im Forum bist: Derartige Fragen sind hier im Forum nicht gern gesehen* und auch Antworten darauf werden in der Regel gelöscht. Ich sage nur soviel dazu: Wäre das Umgehen eines Thinkpad-Passworts so einfach, würden sicherlich nicht so viele große Konzerne auf die Sicherheitssysteme von IBM/Lenovo setzen. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ok1.de
  • ok2.de
  • thinkstore24.de
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

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