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Thema: [Erfahrungsbericht] Synology DS411Slim

  1. #1
    Avatar von thatgui
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    [Erfahrungsbericht] Synology DS411Slim

    Ich habe mir das NAS der Firma Synology DS411Slim (so gut wie) zugelegt.
    Bisher war eine Dockstar als Bastelnas im Einsatz, aber ich bin leider nicht so der Basteltyp, und (vor allem) gabs Gemecker von der weiblichen Seite, dass die ganze Kabellage zu unschön aussieht.
    Da das Gerät aber leider noch einige Tage braucht, bis es da ist, wollte ich gleich mal die Gelegenheit nutzen, ein paar Dinge im Vorfeld in Erfahrung zu bringen.

    Zuerst das Wichtigste, hat jemand vielleicht schon Erfahrungen mit dem Gerät gemacht ? Außer einem Review bei cnet.com und einem Kurzreview auf Technikblog.ch hab ich leider nichts wirklich brauchbares finden können. Mich interessieren vor allem die Lautstärke und die Zeit die es braucht, um aus dem Standby bis zur Betriebsbereitschaft zu erwachen. Vom Netzteil gibt es auch leider keine Bilder zu finden, ich hoffe mal das ist kein besonders großer Klotz.

    Die zweite Frage betrifft die Auswahl von geeigneten Festplatten, da nur 2,5" möglich sind, wird die Auswahl enger. Mir geht es vor allem um die Ausfallsicherheit, da (fürs erste) erstmal kein RAID Betrieb möglich sein wird.
    Ich fahre ja bis jetzt eigentlich recht gut mit Festplatten von WesternDigital, aber mache mir aufgrund dieses Threads (Achtet auf eure Load / Unload Cycles).
    Derzeit spiele ich mit dem Gedanken, eine Seagate FreeAgent GoFlex zu besorgen, und die Festplatte rauszunehmen (1TB Seagate HDDs sind irgendwie nicht zu vernünftigen Preisen zu bekommen), da ich mit Seagates bisher noch keine schlechten Erfahrungen gemacht habe.
    Kriterien sind hier zuvorderst Ausfallsicherheit und Laufruhe, Geschwindigkeit hat keine hohe Priorität. Die Frage ist auch, ob die Diskstation mit 12,5 mm Platten klarkommt. Ich gehe mal davon aus, schließlich wird mit 4TB Kapazität geworben, und derzeit gibt es ja keine Festplatten mit >= 1TB Kapazität und 9,5 mm Bauhöhe - oder doch ?

    Ich habe unter Umständen auch vor meinen HTPC damit zu ersetzen, da ich es zwar jetzt einigermaßen hinbekommen habe, dass alles läuft, aber meine Frau nach zwei Tagen keinen Bock mehr hatte.
    Es steht ja sowieso schon eine Samsung Glotze mit integriertem Mediaplayer im Haus, in der derzeitigen Version hat sie aber noch mit bestimmten Audio-Formaten ihre Problemchen, ich hoffe da auf ein Softwareupdate. Hat jemand schon Erfahrung was das Zusammenspiel von Diskstations und Samsung LCD-TVs angeht ?
    Ich hatte auch die XBOX360 als Zuspieler überlegt, WMC sollte ja laut Synology auch auf das NAS Zugreifen können - hat da vielleicht jemand Erfahrungen ?

    Wie sieht es eigentlich mit der "Aufteilung" der Daten aus ? Wird das vom NAS selbst verwaltet ? Werden da Bereiche vorgegeben (z.B. root/Backup für Backups, root/video für Videodateien, root/music für Musik, usw.), oder kann/muss man dies selbst festlegen ? Wenn ja, gibt es irgendwelche Erfahrungswerte hierzu ?

    Als Audio - Quelle soll es auch verwendet werden, derzeit steht die Terratec Aureon Dualaudio USB als Kandidat da, Gegenvorschläge nehme ich aber gerne entgegen. Für den Anfang ist erstmal Audiostation für die Softwareseite vorgesehen.
    Ich liebäugle aber mit mpd (schon der ziemlich guten Linux - Clients wegen), kennt irgend jemand ein gutes Tutorial für mpd auf Diskstations ?

    Last but not least, noch etwas was mir leichte Kopfschmerzen bereitet. Aus praktischen Erwägungen (synchronisation per FTP) und aus dem inherenten Spieltrieb heraus (http Server) würde ich auf mein NAS gerne auch von außerhalb des privaten Netzwerk aus zugreifen. Doch plagen mich diesbezüglich Sicherheitsbedenken, hat jemand Test/Berichte/Artikel/Erfahrungen zur Hand, die meine Bedenken erhärten/zerstreuen ?

    PS.: Dank auch an Linrunner, der den Stein mit seinem Beitrag im Audioplayer Thread ins Rollen brachte

    Edit: Hab mal den Titel etwas sinnvoller gestaltet
    Geändert von thatgui (26.05.2011 um 10:06 Uhr)

  2. #2

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    Ich kann dir zwar nicht wirklich weiter helfen, aber ich glaube alle deine Fragen können im Synology Forum beantwortet werden ;-)
    Was die Sicherheit betrifft: du kannst ssh auf der box öffnen, siehe: http://forum.synology.com/wiki/index...Line_Interface und dann über ssh deine Synchronisation durchführen. FTP würde ich nicht verwenden. Übrigens, das Wiki ist auch sehr gut ;-)

    -Teal
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  3. #3
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    Warum ist denn FTP für die Synchronisation schlecht. Derzeit sind nur die Firefox Bookmarks per SyncPlaces geplant (die eh schon verschlüsselt sind).
    Falls später ein größeres Sicherheitsbedürfnis diesbezüglich auftreten sollte dachte in dann an verschlüsseltes FTP.

  4. #4
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    Kam gestern an

    Hat leider noch nicht soviel Zeit damit zu spielen, aber mal ein paar Eindrücke:


    • Gerät ist ja wirklich sehr klein, und das Netzteil ist noch etwas kleiner, als das 65W Netzteil meines X201s
    • Das "BS", der Diskstation Manager, wird ja auf einer der Festplatten installiert ?!? Finde ich etwas mager,vor allem bei der Preisklasse, 1-2 GB interner Flash hätten sicher nicht die Welt gekostet.
    • Das Gerät selber ist ziemlich leise, der Lüfter dreht beim Start kurz hoch, und wird dann auf ein für mich nur aus unmittelbarer Nähe wahrnehmbares Geräuschniveau gedrosselt. Derzeit ist nur eine alte SSD drin, mal sehen ob die Diskstation anfängt zu "rumpeln" wenn Festplattenköpfe drin drehen.
    • Für alle, die (wie ich) Redundanz mit Backup verwechseln: Man kann wohl auch von einer internen auf eine andere interne Festplatte automatisiert ein Backup erstellen lassen. Kompliziert wirds wohl nur, wenn ein Backup zusätzlich auf ein oder mehrere externe Medien gemacht werden soll.
    • Ein klares Minus gibts für den "non powered" eSATA-Port wenn sowieso nur zwei USB Ports zur Verfügung stehen.

    Mal sehen wieviele Stunden Schlaf am Wochenende dafür draufgehen - neben Backup einrichten, ist vor allem der Betrieb eines "Minimal Firefox sync (weave)" - Servers geplant.

    Edit:
    Doch nix mit Nacht durchmachen. Die 1TB Seagate ist jetzt drin, und wird erstmal überprüft, die 2 Stunden, die das noch sicher dauern wird, will ich nicht abwarten. Aber dafür gibt es noch ein paar neue Erkentnisse:

    • Zur Seagate-Festplatte - es handelt sich um eine GoFlex 1TB (2,5")
      Es war nicht einfach die Platte herauszubekommen, und vor allem verliert man auf jeden Fall die Garantie. Selbst wenn man es schafft das Kunstoffgehäuse ohne Spuren zu hinterlassen zu öffnen - und Seagate hat wirklich eine Menge Haltenasen untergebracht -, wird der/diejenige spätestens bei der Metallfolie scheitern. Die Festplatte steckt nur zu etwa 20 Prozent in einem kleinen Metallrahmen, der Rest ist mit einer klebenden Metallfolie umwickelt. Die Platte hat übrigens eine Höhe von 13mm.
    • Das DS411Slim kann auf jeden Fall Festplatten mit einer Höhe von 13 mm aufnehmen, es sieht sogar so aus, dass auch noch Festplatten mit 14mm gehen sollten, aber da ist man dann schon recht nah am nächsten Schlitten.
    • Wie zu erwarten war, verstärkt die DiskStation Plattengeräusche eher, als dass sie sie vermindert. Da die 1TB Seagate sowieso nicht so hochdreht, ist es aber nicht so schlimm. ab einem Meter Entfernung muss es schon recht still im Raum sein, um die ZUgriffsgeräusche noch vernehmen zu können.
    Geändert von thatgui (07.05.2011 um 01:33 Uhr)

  5. #5
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    Mal wieder ein kleines Update (auch wenn sich nicht wirklich jemand dafür zu interessieren scheint):

    • Inzwischen läuft ein SVN-Server auf meiner Diskstation (GIT ist übrigens wohl auch kein großes Problem)
    • MPD läuft inzwischen auch darauf, muss nur noch anständig konfiguriert werden

    was noch werden soll:

    • die DS als "PXE-Server" verwenden - das ist dann nur Spielerei, aber kann vielleicht auch mal nützlich sein - besonders der Screenshot hier weckt die Lust es mal zu probieren.
    • Sichere Verbindung von Außen ins Netz - womit ich mich noch recht schwer tue (mehr gedanklich, denn technisch) was die Sicherheitsaspekte angeht.
      Synology schreibt zwar selber auch recht gute Anleitungen zum Fernzugriff, aber Sicherheitsaspekte werden da leider außen vor gelassen
      Mal sehen entweder per OpenVPN oder pro Anwendungsfall per SSH. Gerade der SVN - Zugriff von außen wäre schon Gold wert.
    • Mozilla Weave

    Noch zu den praktischen Erwägungen aus dem ersten Beitrag:

    • Die XBOX360 als Medienabspieler zu benutzen kann man vergessen, es werden kaum Formate unterstützt. Der Zugriff auf die Freigaben ging aber problemlos von der Hand bzw. vom Controller.
    • Der im vorhandenen Samsung - Fernseher integrierte Abspieler ist jetzt erstmal die Übergangslösung geworden. Da er aber leider auch nicht alle Formate kann, muss da in ferner Zukunft was anderes her.
      Für die Anbindung ans Netzwerk habe ich übrigens den HAMA Mimo WLAN - USB - Stick benutzt. Es war sogar fast ein anstecken -> Zugangsdaten eingeben -> loslegen Erlebnis. Der Fernseher hat sich nur eine ganze Weile geweigert die Zugangseinstellungen zu speichern. Warum er es irgendwann gemacht hat kann ich allerdings nicht sagen. Die Verbindung über WLAN läuft aber gut, sogar Full-HD Material läßt sich ruckelfrei über WLAN abspielen.
      In diesem Zusammenhang durfte ich dann (wieder mal) die leidliche Erfahrung machen, dass ein Update nicht unbedingt etwas positives ist. Da einige Audio-Formate nicht wiedergegeben werden konnten, habe ich ein Update in Erwägung gezogen und durchgeführt. Nur leider akzeptiert der Fernseher nun noch weniger Formate als vorher.
      Ein nerviges Detail noch dazu: Die Option das Update von einem USB-Stick aus auszuführen war im Menü erst zugänglich nachdem ich den Fernseher per WLAN angebunden hatte
    • Wie man die Daten auf der Diskstation ablegt bleibt einem übrigens relativ selbst überlassen. Lediglich für die von Synology mitgelieferten Programme (z.B. Audiostation) scheint es notwendig zu sein, bestimmte Ordner zu benutzen.
    • Die mitgelieferten Programme von Synology empfinde ich auch nicht gerade als das gelbe vom Ei. Besonders der Data Replicator kommt mir - als zugegeben recht einfach gestricktem Menschen - doch recht unintuitiv und unflexibel vor.
    • Am Anfang hatte ich das Problem, dass HD - Inhalte nicht ruckelfrei über die Netzwerkfreigabe abspielbar waren, egal ob auf dem Fernseher oder auf meinem X201s. Ich dacht zunächst, dass es am WLAN lag, oder die zweite Fritzbox (100MBit LAN) meinen ChefFritz (1 GBit LAN) drosselt. Aber weder das direkte rangehen per LAN - Anschluss, noch die zweite Fritzbox mal physisch aus dem Netz zu nehmen half hierbei. Leider weis ich nicht, was am Ende den Ausschlag gegeben hat, aber jetzt läuft es (wie oben schon geschrieben) flüssig.

    Insgesamt ist so ein NAS schon eine tolle Sache. Gerade dass man zum Beispiel die Urlaubsvideos/Bilder wahlweise am Fernseher oder per Laptop in der Küche der Nachbarn - ohne mit externen Speichern / Datenträgern hantieren zu müssen) anschauen kann ist schon eine Sache für sich.

    Deshalb mein Zwischenfazit NAS an sich Supergeil Bei Synology stimmt das Preis/Leistungsverhältnis allerdings nicht ganz, bin aber trotzdem zufrieden.

  6. #6

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    Danke für deinen Erfahrungsbericht.

    Ich fand den schon recht interessant. Habe selber die Synology 411j im Einsatz und kann nicht meckern.
    Preis/Leistung ist OK und alle Zugriffe sind stabil.

  7. #7

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    Hi,
    ich kann dir auch nur zum PXE Server raten. Hab ihn auf meiner Qnap eingerichtet und bin sehr begeistert davon. Läuft seid einiger Zeit problemlos und einfach nur genial Win7/Xp div. Programme und Linux darüber starten und installieren zu können . Besser als jeder USB Stick .
    Gruß

  8. #8
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    Mal wieder ein kleines Update:


    • MPD schnurrt inzwischen schön auf der DiskStation. Derzeit hängen nur ein paar alte Creative MP3-Player-Boxen dran, da muss noch was anderes her.
    • Mozilla Weave verrichtete bis vor kurzem seinen Dienst auf der DS. Mit FF5 geht das leider nicht mehr Da muss ich wohl wieder Arbeit reinstecken, oder lieber gleich auf die "volle" Version setzen (sofern überhaupt möglich)
    • "Backupstrategie":
      Derzeit erfolgt das Backup der wichtigen Daten von derzeit zwei (Win) Rechnern im Netzwerk täglich per Backup Service Home auf eine der Seagate - Platten. Von dort wird intern das Backup alle 3 Tage auf eine WD 500GB Platte gespiegelt. Je nachdem, ob ich dran denke oder nicht, wird dann das Ganze nochmal manuell jeden Monat auf eine externe Platte gezogen. Derzeit läuft der externe Teil noch Manuell, mit etwas Trickserei kann man dies wohl auch die Diskstation erledigen lassen (naja, außer das An -und abstöpseln natürlich - wer ein bisschen basteln nöchte, könnte dieses Problem aber theoretisch auch lösen).

    Zitat Zitat von thatgui Beitrag anzeigen

    Zur Seagate-Festplatte - es handelt sich um eine GoFlex 1TB (2,5")
    Es war nicht einfach die Platte herauszubekommen, und vor allem verliert man auf jeden Fall die Garantie. Selbst wenn man es schafft das Kunstoffgehäuse ohne Spuren zu hinterlassen zu öffnen - und Seagate hat wirklich eine Menge Haltenasen untergebracht -, wird der/diejenige spätestens bei der Metallfolie scheitern. Die Festplatte steckt nur zu etwa 20 Prozent in einem kleinen Metallrahmen, der Rest ist mit einer klebenden Metallfolie umwickelt. Die Platte hat übrigens eine Höhe von 13mm.
    Habe mir am Wochenende in einem Blödmarkt noch eine zweite 1TB GoFlex geholt (konnte nicht wiederstehen, bei 80€):
    Bei der Platte hat sich im Gehäuse dann doch einiges verändert, die Platte selbst ist zwar immer noch ein "Klopper", aber dafür sitzt sie jetzt in einem dünnen Blechrahmen, der sich problemlos entfernen lässt.
    Da ich inzwischen das perfekte Werkzeug für das Öffnen des Gehäuses gefunden habe, dürfte es im (wahrscheinlich nicht auftretenden) Falle eines Plattenversagens auch problemlos möglich sein, die Platte abzugeben:
    Einfach an der Buchsenseite, das Gehäuse etwas auseinanderziehen, dann mit der Hand eines Playmobilmännchens in den kleinen Spalt fahren, und bedächtig einmal außen herum. Es sollte nicht zu schnell passieren, bei einem Test mit meinem bereits lädierten Gehäuse der ersten Platte, habe ich so eine der Halteösen gesprengt.
    Die (Hände der ?) Playmobilmännchen sind übrigens nicht alle aus dem gleichen Material gefertigt, je nach Spielthema und Alter der Männchen sind die Hände unterschiedlich weich oder hart - da hilft nur probieren
    Geändert von thatgui (28.06.2011 um 10:34 Uhr)

  9. #9
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    Mal ein ganz kleines Update:

    Da ja Mozilla Weave nicht mehr so richtig wollte mit den aktuellen Firefox Versionen, habe ich mich lange Zeit mit SyncPlaces herumgeschlagen. Nachdem ich heute früh nach der Neuinstallation von Ubuntu feststellen musste, dass es diese Erweiterung nicht mehr offiziell gibt, habe ich mich nach Alternativen umgeschaut, und bin dabei über FSyncMS gestolpert (eine "private" Modifikation von Mozilla Weave).
    Nach knapp 20 min war dann auch schon alles eingerichtet, und nun werden nicht nur die Lesezeichen, sondern auch Erweiterungen, Passwörter, etc. schön auf allen Systemen synchron gehalten - sogar auf dem Tablet, aber leider ist da Firefox nicht wirklich zu gebrauchen (dafür aber auf meiner Pandora).

    Nach gut einem Jahr kann ich nur sagen: Synology NAS, für mich (neben meinem X201s natürlich) eine der (wenigen) wirklich sinnvollen IT Investitionen meinerseit, in den letzten fünf Jahren.

  10. #10
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    was schafft die an Daten pro Sekunde ?? Meine Fritz!Box 7390 NAS schafft nur ca. 1-2MB/sek .... ist diese NAS DEUTLICH schneller ???

  11. #11

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    Davon kannst du ausgehen, ich schaffe 30-75MB/sek mit meiner DS211+.
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  12. #12
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    wow das ist ja extrem DEUTLICH mehr als meine kleine 7390 kann warum ist den meine 7390 nur so extrem langsam?? ist das Normal das die nur 1-2MB/sek schafft ????

  13. #13

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    Zitat Zitat von Trilaminator Beitrag anzeigen
    wow das ist ja extrem DEUTLICH mehr als meine kleine 7390 kann warum ist den meine 7390 nur so extrem langsam?? ist das Normal das die nur 1-2MB/sek schafft ????
    Weil die 7390 ein Router ist mit nem minimal dimensionierten Prozessor und entsprechend bei CPU-intensiven SMB-Sachen einfach krachen geht. 1-2MB erscheint mir dennoch sehr wenig - aber mehr als 10 werden es eher nicht. Welches Dateisystem nutzt deine angeschlossene Festplatte?

  14. #14
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    Mal ein nicht ganz freiwilliges Update

    Ich hatte vor die Speicherkapazität mit einer 2 TB HD von Western Digital (WD20NPVT) zu erweitern. Leider musste ich dabei feststellen, dass im letzten / vierten Slot nur Festplatten mit einer Maximalhöhe von 11mm verbaut werden können. Da ich etwas in Eile war, und man bei Synology zu geizig war, mit einem einfachen Lochblech Geräteelektronik und Festplatten zu separieren, habe ich dabei zwei Kondensatoren von der Platine geschoben

    Trotz alledem gibt es von meiner Seite ein dickes Lob an Synology dafür, dass Sie (gerade in der heutigen Zeit) ein sehr einfach zu wartendes Gerät produziert haben. Keine Plastiknasen oder verklebte Teile - das Gehäuse lässt sich in zwei Schritten durch das Lösen von insgesamt 6 Schrauben problemlos zerlegen. Die Platine ist ebenfalls nur mit 4 Schrauben auf dem Festplattenkäfig gesichert. Dank eines sehr robusten Steckverbinders, lässt sich die Mutterplatine sehr einfach von der Tochterplatine (für die SATA - Buchsen) lösen. Abzug in der B-Note gibt es (neben dem eigentlichen Ärgernis) dafür, dass man beim Versuch, die Steckverbindung des Lüfters zu lösen gleich die ganze Steckverbindung von der Platine zieht.

    Lange Rede gar kein Sinn:
    Ich konnte die Kondensatoren notdürftig wieder anlöten, und meine Diskstation funktioniert nun wieder

  15. #15
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    Ein paar Fragen, die mir per PN zu Gehör gebracht wurden:

    Prolog:
    • Datenspeicher und Backup-system nutzen.
    • sehr große Daten habe sollte man auch einfach und auch recht schnell auf die Daten zugreifen können.
    • eventuell zum hosten einer Webseite verwenden
    • zum downloaden größerer Dateien ausm netz.
    • kleiner stream für Videos und Filme.
    Fragen

    1. Gibt es Möglichkeiten größere Festplatten als 1TB zu verwenden, da ich bei synology gelesen habe, dass 4TB max sind?
    Wie im vorherigen Beitrag geschrieben, läuft bei mir eine 2TB Festplatte bisher problemlos. Sehr wichtig ist allerdings die Bauhöhe der Festplatte, besonders im Slot der ganz rechts, nahe der Hauptplatine sitzt.

    2. Wozu dient der Arbeitsspeicher beim NAS genau? Der ist ja bei dem ds411slim recht gering. Könnte das nen Nachteil bei meinen oben genannten Anwendungsmöglichkeiten bringen?
    Wie auf allen Systemen dient der Arbeitspeicher dazu schnellen Speicher für Anwendungen zur Laufzeit zur Verfügung zu stellen. Wichtig ist hierbei zunächst einmal festzustellen, dass die Anwendungen, die auf einem NAS laufen nicht mit Desktopanwendungen vergleichbar sind, aber es hängt natürlich immer davon ab, was du für Applikationen laufen lassen möchtest. Für die von dir genannten Anwendungsszenarien sollte es ausreichen. Problematisch kann es nur werden, wenn eine Applikation "speicherhungrig" wird: wenn du zum Beispiel sehr aufwändige Sachen mit dem Webserver vorhast, könnte der Arbeitsspeicher zum Flaschenhals werden.

    3. Ich würde zu der "Western Digital WD10JPVT Blue 1TB" Festplatten greifen. Würdest du mir eine andere empfehlen?
    Bei Festplattenfragen kann ich dir leider nicht so richtig weiter helfen. Ich habe in der Vergangenheit eher zu Seagate Platten gegriffen, weil ich persönlich schlechte Erfahrungen mit Western Digital gemacht habe, diese Erfahrungen haben aber sicher keine Allgemeingültigkeit. Die 2TB Platte ist meine erste WD seit langem - mal schauen wie sie sich schlägt. Die Aspekte Leistungsdaten und Lautstärke (da 2,5" Platten ist die Geräuschentwicklung eh nicht so groß) sind mir für diesen Fall nicht so wichtig. Inkompatibilitäten kann ich mir auch nicht vorstellen, da bei solchen Geräten sowohl auf Hardware als auch auf Softwareseite "Standardkomponenten" verbaut sind.

    4. Würdest du mir ein anderes NAS raten oder kann ich ruhigen gewissens dieses NAS kaufen?
    Wie wichtig sind denn Platzbedarf, Lautstärke und Energieverbrauch für dich ? Gerade wenn du mit großen Dateien hantierst, und schnellen Zugriff darauf haben möchtest, würde ich dir eher zu einem größeren Modell eventuell in Kombination mit 3,5" Platten raten.
    Bei meiner Entscheidung war der Faktor Energieverbrauch (nicht wegen den Energiekosten) ganz vorne mit dabei, danach folgte die Größe (es durfte nicht zu groß sein => WAF), danach Lautstärke (steht im Wohnzimmer) und zum Schluss erst die Leistungsfähigkeit.

    5. Ich hatte auf einem anderen Blog mal gesehen, dass dort schon über einen Nachfolger gesprochen wurde.. Hast du davon irgendwie mal was gehört?
    Hast du vielleicht noch den Link auf diesen Blogeintrag ? Könnte aber Sinn machen, da der Vorgänger 2009 herauskam...
    Geändert von thatgui (29.01.2013 um 08:15 Uhr)

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