1:1-Kopie des Betriebssystems

sego

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Aloha!

habe wegen Platzmangel vor meine 80GB Seagate 5400.3 gegen eine 160er der neuen Samsungserie zu ersetzen, da es diese ja saugünstig (< 50€) gibt und sie wahnsinnig gute Übertragungsraten schafft (im Schnitt über 50MB/s, meine Seagate schafft 33MB/s).
Bislang hab ich meiner Linux-Part. 8GB gegeben, den Rest für Win reserviert.
Nun würde ich ganz gerne von den 160GB 25GB für Linux reservieren und den Rest für Windows.

Gibt es eine (kostenlose) Möglichkeit mein momentanes Debian-Sys 1:1 auf die neue 25GB-Partition zu kopieren ? Copy-Paste wird wohl nicht reichen. Habe auch ein externes USB-Gehäuse, sodass ich beide Platten parallel laufen lassen kann.
Habe nämlich denkbar wenig Lust alles nochmal konfigurieren zu müssen. Bei Windows find ichs jetzt nicht so dramatisch, werds in Zukunft eh nur noch zum zocken nutzen. UNd das tu ich selten.

Danke schonmal
sego
 

tptux

New member
Hi,

ich boote dazu immer ein Linux von CD, hänge das orignal und neue Dateisystem ein und
kopiere anschließend mit

cp -a <mount_point_original_root> <mount_point_new_root>.

tptux
 

stb

New member
Original von sego
Copy-Paste wird wohl nicht reichen.

Doch, doch. Genau so wie man es auch erwartet. Nach dem legitimen Weg von tptux musst Du noch den Boot-Manager installieren damit dein Thinkpad auch weiß, was es so zum Booten hat (bei Debian i.d.R. mit grub-install). Vielleicht auch zweimal, wenn Du Windows erst später installierst, da es ihn Dir deinen Boot-Loader wieder überschreibt und seinen eigenen installiert. Bei zwei vorhandenen Platten auf die korrekte Platte achten oder alternativ das System via Boot-CD starten und dann grub-install ausführen.
 

s0larist

New member
Prinzipiell kann man cp -a, rsync, rsnapshot und dd benutzen. Das Problem ist leider die Verqwendung von UUID in manchen Distros (z.B. Ubuntu). Diese UUIDs sind eindeutige Bezeichner für Platten, Partitionen und Volumes. Daher muss man ein bisschen aufpassen bei fstab und grubs menu.lst und gegebenfalls diese Dateien anpassen an die neuen UUIDs der neuen Platte. Ist die Platte verschlüsselt mit dmcrypt und luks kommt auch noch crypttab und initramfs hinzu und wirs dann noch komplizierter.

Also bevor du anfängst schau mal kurz in die fstab rein ob da UUIDs auf dich lauern.
 

stb

New member
Original von s0laristDas Problem ist leider die Verqwendung von UUID in manchen Distros (z.B. Ubuntu). Diese UUIDs sind eindeutige Bezeichner für Platten, Partitionen und Volumes.

Wird bei Ubuntu sogar die Systemplatte als UUID-Device eingebunden? (Bis eben wusste ich noch nichtmal, was das Zeuch überhaupt ist, tjaja, man wird alt :p).
 

Esc

New member
Oftmals reicht es doch, wenn du nur deine /home Partition versuchst zu übernehmen. Und da reicht es sogar, wenn du den Inhalt einfach nur irgendwo zwischenkopierst (samt den versteckten Dateien) und ihn nach Neuinstallation und Installation der benötigten Programme wieder portionsweise rüberkopierst.

Der Arbeitsaufwand ist da minimal, finde ich. Und von der Zeit wohl das selbe, als die Frickellei, die dir sonst angeboten wird =)
 

s0larist

New member
Original von stb
Original von s0laristDas Problem ist leider die Verqwendung von UUID in manchen Distros (z.B. Ubuntu). Diese UUIDs sind eindeutige Bezeichner für Platten, Partitionen und Volumes.

Wird bei Ubuntu sogar die Systemplatte als UUID-Device eingebunden? (Bis eben wusste ich noch nichtmal, was das Zeuch überhaupt ist, tjaja, man wird alt :p).

Ja, sogar die Swap Partition. Wurde wohl gemacht um externe Platten immer eindeutig zu erkennen. Aber fürs Clonen von internen Platten ist es eher hinderlich.
 

donk

New member
Immer wenn ich ein neues Thinkpad habe, kopiere ich mein System per cpio über's Netzwerkkabel und schreibe danach per Live CD den Boot Sektor neu. cpio ist mir lieber, weil das neue System meist eine grössere Platte hat und ich die Partitionsgrössen entsprechend ändere. Mein jetzt am T60 laufendes System habe ich vor ~6 Jahren auf einem HP aufgesetzt. Bin zu faul um mir alles wieder irgendwie einzurichten.

Also von der Kopierbarkeit her kein Problem, wenn sich die Hardware ändert nur darauf achten auch einen Kernel dabei zu haben, der die neue auch unterstützt.
 
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