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Thomebaus Blog

Review Thinkpad W700 - das Mutterschiff

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Review Thinkpad W700




Hier wie versprochen mein "kurzes" Review zum Thinkpad W700.


Vorab die technischen Daten zu meinem Gerät:

  • Core 2 Extrem Q9300 (4x2,53Ghz)
  • nVidia Quadro fx3700m 1Gb
  • 8Gb DDR3 RAM
  • 17“ WUXGA Display 400nit
  • Intel 5300AGN
  • Bluetooth
  • Webcam
  • Fingerprint Reader
  • Wacom Digitizer
  • Huey pro Colorimeter
  • BD/DVD/CD Brenner
  • 500Gb 7200rpm HDD
  • 170W Netzteil
  • Windows Vista Business mit Upgrade auf Windows 7 Pro



Vorwort
"Hmm, ein vier Jahre altes Notebook, was will man denn damit noch?" So oder so ähnlich wird sie lauten, die Frage die sich viele stellen werden die sich nicht mit Thinkpads auskennen. Warum dieses Notebook auch jetzt noch einen Blick wert ist wenn man nach einer Workstation oder einem Desktop Replacement sucht werden wir sehen.

Ich gehe nun auf die verschiedenen Punkte, Display, Eingabegeräte, Leistung/Kommunikation/Schnittstellen, Geräusch- und Wärmeemissionen, Akkulaufzeit/Mobilität und Gehäuse/Ergonomie ein. Zu guter Letzt noch das was ich als „Gimmicks“ bezeichnen würde, sowie Multimediafähigkeit und die Eignung zum Spielerechner.




Display
Das Display ist wie bei einer Workstation zu erwarten sehr gut, von denen von Lenovo angegebenen 400 nit beim WUXGA Display ist noch so einiges übrig. Es kann mühelos mit einem Desktopmonitor mithalten. Die Auflösung von1920x1200 Pixel ist ideal gewählt auf 17“, aus normalen Arbeitsabstand sind keine einzelnen Pixel mehr zu erkennen und man hat wie zu erwarten jede Menge Platz auf dem Display. Man bekommt schön zwei DIN A4 Seiten in einer Textverarbeitung nebeneinander ohne dass alles zu klein wird. Die Blickwinkel sind für ein TN Panel mehr als gut, es tritt nahezu keine Verfärbung ein, lediglich ein leichter Gelb-/Grünstich entsteht bei Betrachtung von der Seite. Das einzige was man eventuell bemäkeln könnte ist die Gleichmäßigkeit der Hintergrundbeleuchtung. Denn dort wo man bei Windows in der Regeldie Taskleiste findet befindet sich ein etwas hellerer Streifen wo das Backlight deutlich sichtbar hervortritt (backlight bleeding). Zugegeben ist es etwas schwierig ein 17“ Display mit nur einer CCFL gleichmäßig auszuleuchten. Bei Desktopmonitoren tritt dieses Phänomen in der Regel nicht auf, da durch die größere Tiefe eine komplexere Struktur zur gleichmäßigen Verteilung der Hintergundbeleuchtung möglich ist, außerdem besitzen diese oftmals mehr als eine CCFL (je nach Größe).




Eingabegeräte
Die Tastatur ist identisch mit der der R/T60/61 und deren Nachfolger (T/R#00er Serie) und hier in einer nicht Lochblechversion ausgeführt. Das Tippgefühl ist wie zu erwarten super, das W700 hat aber auch einen sehr robusten Unterbau was dafür sorgt, dass sie sich auch nirgends durch biegt. Im Gegensatz zur Tastatur ist das Numpad ein Lochblechteil, es biegt sich daher bei Druck auf die mittleren Tasten sehr leicht durch, dies ist aber sicher auch zu einem gewissen Teil der Ultrabay die sich darunter befindet zuzuschreiben. Interessanterweise habe ich ein deutsches Keyboard und einen englischen Numblock verbaut, möglicherweise gibt es den auch nur in englisch. Den Trackpoint werdet ihr wohl alle kennen, daher verliere ich darüber auch keine weiteren Worte mehr. Lediglich eine kleine Empfehlung möchte ich noch geben: Bei der hier verbauten hohen Auflösung sollte man die Empfindlichkeit erhöhen, denn um in angemessener Zeit einmal über das Display zukommen ist sonst schon einiges an Kraft notwendig. Das Touchpad ist das aus den anderen Serien bekannte Standardteil von Synaptics, für das W700 hätte man sich getrost an einer größeren Variante versuchen können. Platz genug wäre definitiv vorhanden.
Den Digitizer behandle ich später beiden „Gimmicks“.





Leistung/Kommunikation/Schnittstellen
Über die Leistung des Core 2 Extreme Q9300 braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Er schafft den wPrime Benchmark in knapp 15 Sekunden und braucht sich damit nicht vor aktuellen Core-i CPUs zu verstecken, er kann sich merklich von den Zweikernern der selben Generation absetzen. Die Quadro FX-3700M ist mit einem Windows Leistungsindex von 6,8 auch nicht grade eine der langsameren. Der mit einem Gigabyte sehr großzügig dimensionierte Grafikspeicher wird sicherlich sein übriges tun und auch das Arbeiten mit großen Texturen ermöglichen. Weiteres zur 3D Leistung im hinteren Teil des Reviews.
Die verbaute Intel 5300AGN sorgt zusammen mit den drei verbauten Antennen für einen sehr guten Empfang. Im Gegensatz zu den früheren 3er und 4er Generationen erwärmt sie sich nicht mehr so stark und trägt damit merklich zu einem kühleren und energiesparenderen Rechner bei. Das W700 gibt es auch mit integriertem UMTS, dies hat mein Exmeplar allerdings nicht verbaut. Die Bluetooth Schnittstelle scheint das selbe Modul zu sein wie bei den anderen Serien dieser Generation. Es wird bei der Installation sofort vom Windows eigenen Treiber versorgt und funktioniert ohne Probleme.
An Schnittstellen verbaut sind 5 USB 2.0 Ports und die üblichen Audio Ein- und Ausgänge. Für die Grafikausgabe gibt es einen VGA Port, eine DVI Schnittstelle und einen Displayport. Darüber hinaus vorhanden sind Firewire und ein 34mm, sowie ein 54mm Expresscard Schacht. Über den Docking Connector kann man das W700 in die ausschließlich für W700 und W701 entwickelte Dockingstation docken.
Für etwaige Erweiterungen sind je ein Full Size und ein half Size mPCIe Slot vorhanden. Zusammen mit einer einzelnen gelb markierten Antenne (wahrscheinlich für WUSB).

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Geräusch- und Wärmeemissionen
Die ganze Leistung möchte natürlich gekühlt werden, daher laufen die Lüfter in der Regel immer, allerdings gehen die Lüftergeräusche in normalen Umgebungsgeräuschen ganz locker unter. Das W700 wird am Palmrest überhaupt nicht warm, lediglich in den hinteren beiden Ecken in denen die beiden separaten Kühleinheiten sitzen wird es handwarm.Von dem Grafiktablett im Palmrest geht keine Wärme aus, ganz im Gegensatz zum Display der Convertible Tablets in der X Serie, so kann man ganz entspannt und nahezu ohne an den Händen zu schwitzen damit arbeiten.




Akkulaufzeit/Mobilität
Die Akkulaufzeit ist ganz ordentlich,wird aber auch mit einem riesigen 84Wh Akku erkauft, der trotz der schieren Größe ganz in der Unterseite des Notebooks verschwindet. Damit sind knapp über 2h Akkulaufzeit machbar (ohne große Optimierung). Aber darauf wird ein potenzieller Käufer einer 17“ Workstation wohl nicht all zu viel Wert legen. Mag man zwar aufgrund von Gewicht und Maßen nicht mehr wirklich von Mobilität sprechen wollen, so lässt sich das W700 doch recht gut tragen. Man kann es im geschlossenen Zustand gut anfassen ohne Angst haben zu müssen dassman zu viel Druck auf das Display ausübt. Der Verschluss hält gut zu und das Clamshell ist stärker ausgeprägt als bei den neueren Serien, daher muss man keine Angst haben es in einen Rucksack oder eine Tasche zu stecken. Das einzige was die Mobilität weiter einschränkt dürfte das riesige Netzteil sein (hier im Vergleich mit dem 64W Netzteil des X200t). Nicht nur die Größe, sondern auch das Gewicht ist durchaus beachtlich und ein kleineres Netzteil gibt es nicht, die Stecker sind nicht identisch zu den herkömmlichen Thinkpad Netzteilen.

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Gehäuse/Ergonomie
Das Gehäuse ist sehr gut verarbeitet, es gibt nicht viel zu bemängeln, leider knarzt der Palmrest vorne links etwas. Ansonsten ist es absolut solide und hochwertig verarbeitet. Das W700 hat einen sehr kräftigen und steifen Structure Frame, was aber auch nötig ist bei dieser Größe. Der Deckel lässt sich nahezu gar nicht eindrücken. Das ganze W700 hat ein ziemlich ausgeprägtes rundum symmetrisches Clamshell Design, fast wie die älteren Serien.
Das Display sitzt im Gegensatz zu denen von T500 und 400 symmetrisch im Gehäuse. Was man von der Tastatur nicht sagen kann. Dies hat zwar seine Vorteile (Platz für Numblockund Digitizer), aber dadurch sitzt man immer schief vor dem Gerät oder verdreht ein wenig den Kopf. Da die normale Tastatur der anderen Serien übernommen wurde sitzen ebenso Trackpoint und Touchpad ein gutes Stück abseits der Mitte wodurch die Bedienung ungewohnt ist. Sehr gut gefällt mir der Einsatz von zwei Thinklights, welche symmetrisch im Deckel sitzen und somit ein Problem dass kleinereThinkpads haben erledigt: Die asymmetrische Ausleuchtung des Keyboard. Die LEDs sind schön kräftig in einem angenehmen weiß und blenden nicht. Die schiere Dicke des Gerätes ist sehr angenehm wenn man auf dem W700 tippt und die großzügig dimensionierte Handballenauflage macht das W700 zu einem der wenigen Thinkpads auf denen ich lange tippen kann ohne dass meine Hände verkrampfen weil sie nicht ganz oder gar nicht aufliegen.
Die Scharniere des W700 halten das Display ohne Wippen oder Wackeln in Position, sie sind auch nach 4 Jahren noch kein bisschen ausgeleiert. Scheinbar hat Lenovo hier besser gearbeitet als bei den T und R Serien.



Gimmicks“
Wenn ich hier von Gimmicks spreche so möchte ich damit natürlich nicht bestreiten dass sie sinnvoll und durchdacht sind oder zum professionellen Arbeiten verwendet werden können.
Das W700 bringt auch so einiges an netten Features mit, daher beginne ich mit dem auffälligsten, dem großen Wacom Digitizer. Dieser leistet sehr gute Arbeit, er ist wunderbar präzise, könnte aber größer sein. Da diese kleine Fläche über das ganze Display gelegt wird wirkt er natürlich ersteinmal furchtbar unpräzise, denn eine Bewegung um wenige Millimeter auf dem Digitizer bewegt den Mauscursor gleich um einige Zentimeter. Wenn man dies aber weiß und den zu bearbeitenden Inhalt entsprechendüber das ganze Display vergrößert wird das Arbeiten damit deutlich angenehmer.
Was einem als nächstes auffallen dürfte wäre der Fingerprintreader, dieser ist identisch mit denen in den anderen Serien dieser Generation verbauten Fingerprintreadern und entsprechend sicher/unsicher. Dass dieser Fingerprintreader nicht mit guten Systemen wie bei Banken und anderen Instituten mithalten kann sollte sich von selbst verstehen. Um sich aber mal eben schnell einzuloggen ist er ganz nett. Zumal man dank Lenovo die Möglichkeit hat mit einem einzigen Fingerabdruck an BIOS Passwort, HDD Passwort und Windows Passwort vorbei zu kommen. Diese müssen dafür selbstverständlich nicht identisch sein. Ob einem das sicher genug ist oder nicht muss man selbst entscheiden.
Die integrierte Webcam scheint ebenfalls identisch mit denen der andere Serien zu sein, denn sie hat mit den selben Problemen bei widrigen Lichtverhältnissen zu kämpfen. Sprich das Bild wird entweder ganz weiß oder ganz schwarz. Abhilfe für diesen Bug gibt es momentan nicht, die einzige Möglichkeit wäre wohl am Treiber oder an der Firmware zu basteln, aber Lenovo scheint sich nicht dafür zu interessieren. Mittlerweile ist damit wohl auch nicht mehr zu rechnen, dafür ist das Thinkpad einfach zu alt.
Das Colorimeter springt einem nun wirklich nicht gleich ins Auge, wird aber sicherlich eines der wertvollsten Features des W700 sein, denn jeder der auf eine akurate Farbwiedergabe angewiesen ist (egal ob aus dem Bereich der Fotografie, des Design oder der Werbebranche) wird Wert legen auf ein kalibriertes Display. Für mich als Hobbyfotograf also ein durchaus sinnvolles Feature. Ich habe das Display zuvor mit meinem Spyder2Express von ColorVision kalibriert (meine bisherige Referenz) um Vergleichen zu können, dieser erzeugt ein durch und durch stimmiges Bild welches sehr schön natürlich wirkt. Der Huey Pro im W700 hingegen scheint nicht richtig zu funktionieren, das Bild hat nach dem Kalibriervorgang einen brutalen Rotstich und ist so nicht zu gebrauchen. Schade!



Multimedia
Hmm was soll man hier groß schreiben? Die Lautsprecher sind brauchbar, sogar ziemlich laut für ein Notebook, können aber natürlich keine gescheite Anlage ersetzen. DVD Wiedergabe schafft selbst ein X31 und Youtube Videos stellen weder via Flash noch über HTML5 eine Hürde für das W700 dar. 1080p Videos im .mkv Container laufen mit dem VLC Mediaplayer absolut flüssig, dabei scheint die GPU die ganze Arbeit zu machen, denn sie wird etwas wärmer als im Idle und die CPU Last ist <5%. Ich habe mir von einem Bekannten eine Bluray Disk ausgeliehen (Herr der Ringe) und ich bin angenehm überrascht über die Bildqualität. Dies ist wie bei den 1080p mkv Videos erstaunlich gut, das Display stellt die dunkleren Parts auch noch schön dunkel dar, da ist man von Kontrastärmeren Displays ganz anderes gewohnt. Man sollte die Helligkeit allerdings reduzieren auf 12/15, damit ist das Bild eindeutig am besten. Negativ aufgefallen ist mir bereits bei der Windowsinstallation das Laufgeräusch des Bluray Brenners. Es ist zwar nicht arg störend, aber durchaus wahrnehmbar. Dank dem Displayport kann man das W700 auch problemlos mit einem HDMI tauglichen Full HD Fernseher verbinden, leider kann die nVidia scheinbar keinen Ton über HDMI ausgeben, sie wird zumindest nicht als Audiocontroller erkannt.

Einsatzmöglichkeiten als Spielerechner
Das die W Serie nicht grade schwachausgestattet ist ist ja hinlänglich bekannt. Aber um als Notebook zum Spielen zu taugen muss man noch ein bisschen mehr können.
Wichtig ist dabei natürlich ersteinmal die Performance, die ist hier CPU seitig eindeutig gegeben,aber was versteckt sich hinter der kryptischen Bezeichnung „QuadroFX-3700M“ ? Die Antwort ist einfach: eine GTX280M mit leicht verringerter Taktfrequenz, 65nm Vertigungsverfahren (dadurch leichterhöhter Stromverbrauch) und zertifizierten Treibern. Die Grafikkarte hat alleine eine TDP von 75W, kein Wunder also dass sie über einen CPU unabhängigen, größer dimensionierten Kühler verfügt. Leistungsmäßig ist diese Karte in etwa bei der Desktop Grafikkarte nVidia Geforce 9800GT(X) einzuordnen und somit eine durchaus spieletaugliche Grafikkarte.
Weiteres Kriterium für einen spieletauglichen Rechner ist ein ausreichend schnell schaltendes Display. Dank dem TN Panel haben wir hier auch kein Problem, wo bei IPS und AFFS Paneln durchaus Schlieren oder ein Verwischen zu beobachten sind, ist das TN Panel des W700 klar im Vorteil. Da Kontrast, Farben und Helligkeit sehr gut sind (für ein TN Panel) und das Display störende Reflexionen durch eine matte Beschichtungeliminiert gibt es also auch hier keine Probleme beim Einsatz als Gamingrechner.
Was mittlerweile schon fast Voraussetzung für einen Spielerechner geworden ist, ist die Möglichkeit ein Headset anzuschließen. Wo die Kombo aus integrierten Lautsprechern und eingebautem Mikrofon noch für einfache Voicechats ausreichend sein mag, ist hier Schluss. Bei einem Spiel hat man in der Regel noch jede Menge andere Hintergrundgeräusche, Musik etc. da führt kein Weg an einem Headsetvorbei. Vor allem auch weil die Lüfter bei der verhältnismäßig hohen Belastung der Hardware einiges zu arbeiten haben. Die Qualität von Mikrofoneingang und Kopfhörerausgang sind durchaus in Ordnung.Mit einem guten Headset steht einem ungetrübten Multiplayer Genuss nichts mehr im Wege. Wer lediglich Singleplayer Spiele spielt kann zwar die integrierten Lautsprecher nutzen, aber das selbe Gefühl wie mit einem guten Headset oder Kopfhörer kann man nicht erreichen. Ganz zu schweigen von dem Feeling einer guten Lautsprecheranlage mitkräftigen (spürbaren) Bässen.
Ebenfalls sehr wichtig beim Spielen ist natürlich die Peripherie, eine Maus ist in nahezu allen Spielen Voraussetzung. An das Touchpad braucht man hier in der Regel nicht einmal mehr zu denken, beim Trackpoint schaut das schon andersaus. Mit etwas Übung ist hier durchaus auch ein Shooter zu spielen. Für mehr als das Spiel zwischendurch empfiehlt sich aber eine separate Maus. Ich habe hier eine Logitech G500 als Testkandidat herangezogen, diese wird über USB angeschlossen und hat ein rechtlanges Kabel dass man irgendwo verstauen sollte (am besten hinter dem Notebook wo es niemanden stört. Die USB Ports leisten sich hier keine Schwächen, es sind keine Aussetzer oder Lags auszumachen. Die Maus ist wie von meinem Desktop gewohnt präzise und schnell. Der nächste Punkt ist das Keyboard. Viele Leute halten eine Laptoptastatur auf Grund ihres geringen Hubes für ungeeignet zum spielen. Hier kommt einem die hervorragende Qualität der Thinkpad Tastaturen entgegen, denn diese bieten einen deutlich längeren Hub als der Großteil aller anderen Laptoptastaturen. Die Tastenanordnung ist stimmig und das was vielen Spielern an kleineren Laptops fehlen wird ist auch vorhanden: das Numpad. Hier werden gerne mal Makros oder andere Funktionen abgelegt die im Spielealltag sehr nützlich sind. Genügend USB Ports für Gamepad, Joystick und Lenkrad sindebenfalls vorhanden.
Das einzige was mir bisher aufgefallen ist, ist der warme Luftstrom vom Kühler der Grafikkarte, welcher genau an der Stelle austritt wo man normalerweise seine Maus stehen hat (als Rechtshänder). Ich finde das recht angenehm, da ich immer kalte Hände bekommen bei längeren Gamingsessions. Jemand anders könnte sich allerdings daran stören.
Spieleperformance und Benchmarks dürften die meisten hier interessieren schätze ich, daher kurz meine Erfahrungen mit Spielen dich ich bisher gesammelt habe:


  • Counterstrike Source Benchmark
    Gute Performance, sehr schön flüssig
    Average Framerate: ~80fps
    (19210x1200px Model detail: High; Texture detail: High; Shader detail: High; Water detail: reflect all; Shadow detail: High; Color Correction: Enabled; Antialiasing 16xQ CSAA; Filtering Mode: Anisotropic 16x; Wait for vertical sync: Disabled; High Dynamic Range: Full)
    Ohne AA und mit Trillinarer Filterung über 250fps



  • GTA San Andreas
    Gute Performance, sehr schön flüssig
    (1920x1200px 32bit; Distanz Darstellung: voll; Frame Limiter: an; Breitbild: an; Qualität der FX: hoch; Mip Mappung: an, Anti Aliasing: 3)



  • Trackmania Nations Forever Benchmark
    Gute Permformance, flüssig spielbar
    Average Framerate: ~36fps
    (1920x1200px Antialiasing: 16x; Schatten: Sehr hoch; Shader Qualität: High; Texturen Qualität: Hoch; Max. Filterung: Anisotropisch 16x; Geometridetails: Normal; FX Nachbearbeitung: ein; dynamische Farben: ein; Bewegungsunschärfe: ein; Bloom erzwingen: ein; Wasser Geometrie: ein; Stadion Wasser Geometrie: ein; Bäume immer in hoher Qualität: ein)
    weniger AA und Filterung: >100fps



  • Call of Duty Modern Warfare (aka COD4)
    Gute Performance, sehr schön flüssig
    (1920x1200px; Antialiasing: 4x; Sync Every Frame: no; Dual video cards: no; Shadows: yes; Specular map: yes; Depth of field: yes; Glow: yes; Number of dynamic lights: normal; Soften smoke edges: yes; Ragdoll: yes; Bullet impact: yes; Model detail: normal; Water detail: normal; Number of corpses: large; Texture filtering: trillinear; Anisotropic filtering: max; Texture quality: manual (alles: extra))



  • League of Legends

Ohne Probleme spielbar, sehr schön flüssig
(1920x1200px; Character Details: sehr hoch; Umgebungs Details: sehr hoch; Effekt Details: sehr hoch; Schatten: sehr hoch; Warten auf vSync: ja; Begrenzung der Framerate: stabil)

  • Colin McRae Dirt

Ohne Probleme spielbar, sehr schön flüssig
(1920x1200; alle Einstellungen auf max.)

Fazit
Mein Fazit ist durchweg positiv. Mit dem W700 bekommt man verdammt viel Thinkpad und das nicht nur auf Grund der Größe!
Zum spielen zwischendurch, für Fotobearbeitung, Videoschnitt, und so weiter ein top Gerät. Die Gebrauchtpreise sind immer noch astronomisch hoch, ist halt eines der letzten 17" Modelle von Lenovo. Wer also etwas in diesem Bereich sucht, als Desktopreplacement oder als mobile Workstation kann hier beruhig zuschlagen.

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Aktualisiert: 18.06.2012 um 22:22 von Thomebau

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Testberichte , ThinkPad

Kommentare

  1. Avatar von Innocent
    !!
  2. Avatar von macmob11
    danke für das gute review und die wiederbelebung des blogbereichs
    das touchpad sieht ja absolut lächerlich aus in dem riesen palmrest
  3. Avatar von FelixLynx
    Was Du da in kurzer Zeit geschafft hast - Instandsetzung, SW/Treiberinstallation, Tests, gute Bilder von dem Ganzen und schließlich dieses sehr gelungene Review: Alle Achtung.
  4. Avatar von Thomebau
    die meiste Arbeit dabei war das Review ^^
  5. Avatar von Thomebau
    kleines Update für die Spielefraktion hier im Forum:
    Ein Test von Max Payne 3 ist grade in Arbeit...
  6. Avatar von Mornsgrans
    Ein schönes Review.
    ist halt eines der letzten 17" Modelle von Lenovo.
    Einspruch!
    Es gibt weiterhin 17"-Modelle von Lenovo, aber nicht in der Thinkpad-Reihe, sondern in der Ideapad-Reihe
  7. Avatar von MrTilman
    ...
    Aktualisiert: 04.08.2012 um 12:24 von MrTilman
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