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Thinkpad X220 i7 IPS SSD Erfahrungsbericht [Teil II]

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Leistung, Lüfter & Temperaturen

In der Tablle sieht man eine Auswahl von mobile Intel CPUs. Ich habe einfach mal mehr oder weniger willkürlich ein paar zum Vergleich herausgegriffen. Auf jedenfall liefert der bei mir verbaute i7 2620M einiges an Dampf (auch den i7 2640M gibts neuerdings für das X220):
i7-2620M.PNG
http://www.notebookcheck.net/Mobile-...st.2436.0.html
Im Vergleich zu einem älteren Topmodell wie dem T9800 hat sich einiges getan, insbesondere Hyperthreading und die integrierte GPU (in der TDP inkludiert) seien hier erwähnt. Ich konnte mein X220 nicht selbst konfigurieren, aber ich hätte mich wahrscheinlich in Anbetracht des Preis/Leistungs-Verhältnisses für einen i5 entschieden.
WLI.PNG
Der Windows Leistungsindex ist, auch wenn dessen Aussagekraft umstritten ist, für ein 12 Zoll Notebook ganz einfach phänomenal.
Es kann passieren, dass sich das kleine X220 ordentlich aufheizt, wenn man es fordert. Nachfolgendes Szenario ist zwar nicht alltäglich, aber es kann durchaus mal vorkommen. Da ich mich daran gewöhnt habe, Programme eher zu minimieren als zu schliessen, wenn ich sie vielleicht gleich nochmal brauche, sind die Leistungsreserven auch mal aufgebraucht:
X220 in der Dockingstation
Externe Festplatte(n), zwei externe Bildschirme angeschlossen (FHD und UXGA), Maus & Tastatur, Soundkarte im ExpressCard Slot
Firefox mit vielen Tabs offen (häufig leider irgendwelche Flashseiten), dazu ein Joomla Backend
Chrome, um die Seiten zu testen, Maileingänge offen, eventuell Music-Stream/YouTube Playlist am Laufen
Ein paar Downloads laufen parallel (braucht ziemlich CPU, Plattenschreibzugriffe und heizt die WLAN-Karte auf), Netzlaufwerk ist verbunden
Canvas Zeichnungsprogramm offen (braucht relativ viel RAM), wenn ich Dokumentationen oder so schreibe. Nebenbei PDFs, Word offen.
Eventuell läuft in der VirtualBox Xubuntu (mit GuestAdditions), um mal etwas zu testen (braucht logischerweise viel RAM und CPU, vorallem wenn etwas Grafisches gemacht wird)
In dieser Situation bewegt sich die CPU selten unter 20% und der freie RAM liegt zwischen 0 und wenigen hundert Megabyte. Auch bei normaler Nutzung ist der freie RAM fast immer unter 4 GB, daher denke ich, dass sich die 8 GB sowieso lohnen. Tatsächlich belegt sind zwar meistens zwischen 2 und 3 GB aber sehr viel liegt im Cache. Ich denke mal die gleichzeitige Bildausgabe auf zwei relativ hochauflösenden Monitoren kann die integrierte GPU und RAM ziemlich stressen. Die CPU taktet dann auch kaum mehr, wie sonst, auf 800 MHz runter:
CPU_800.PNG
Zudem ist für mich unerklärlich warum die Mini Dock Series 3 links oben andockt, da dort auch die Luftauslässe des Notbooks liegen und teilweise blockiert werden.
IMGP0080.jpg
Trotz alledem bin ich äusserst zufrieden mit der Anwendungsleistung, denn man darf nicht vergessen, dass man hier ein 1.5kg ultramobiles 12-Zoll-Gerät mit einer Leistungsaufnahme von 10 bis 30W als Workstation verwendet!
Capture1.PNG
Das System wird bei dauernder, wenn auch nicht extremer Belastung ziemlich warm (CPU um die 65°C) und der kleine Lüfter schafft es nicht wirklich, mit der Abwärme fertig zu werden. Da wirkt es Wunder, sich und dem Laptop ein paar Minuten Pause zu gönnen;). Nach 10 Minuten Sleep startet die CPU wieder bei 38°C.
Ich bin überhaupt kein Gamer aber ich habe mal spasseshalber Trackmania Nations Forever installiert: Es läuft intern mit 1366*768 und 2*AA absolut flüssig und macht Spass, aber nach ca. 20 Minuten zeigte die CPU (BIOS Lüfterregelung) satte 88°C an. Das ist wohl an sich unproblematisch, aber wie gesagt, damit habe ich keine Erfahrung.
http://thinkpad-forum.de/threads/126...peichermodulen
Capture.jpg
http://www.lenovoservicetraining.com
Allerdings kann man, wenn man die unbenutzten Anwenungen schliesst und darauf achtet, dass nicht noch im Hintergrund irgendeine Flashseite oder ein Virenscan läuft, auch im Dual-Monitor-Betrieb leise arbeiten. Jetzt, beim Review schreiben, Firefox mit 16 Tabs und Musikplayer läuft der Lüfter auf der unhörbaren Stufe 1 (mit TPFC) bei rund 53°C in der Dock.
Zum Lüfterverhalten mit TPFC:
http://thinkpad-forum.de/threads/126...dene-Thinkpads
Die nachträglich verbaute SSD (Intel 320, 120 GB, 7mm) läuft super im X220 und macht den Grossteil der gefühlten »Snappiness« des Systems aus. Ein Xubuntu in der Virtualbox fühlt sich in Verbindung mit den 4 Threads des i7 fast schon nativ an und es macht Spass damit zu arbeiten.
as-ssd-bench INTEL SSDSA2BW12 30.10.2011 02-47-19.pngCrystalDisk_320.PNG

Akku

batterybar.png
Ich habe mich neben dem gelieferten 9 Zeller noch für den hinten bündig schliessenden 6 Zeller entschieden. Beide Akkus haben etwas mehr Kapazität als im Datenblatt, das nimmt man natürlich gerne. Allerdings ist mir neulich plötzlich etwas aufgefallen: Der 6 Zeller springt beim Entladen von ca. 20% plötzlich auf 2% und das Thinkpad geht nach wenigen Sekunden in den Standby. Nachdem ich für einen Zyklus die Ladeschwellen rausgenommen hatte, funktionierte wieder alles normal. Solche Sprünge müssen also nicht gleich defekte Zellen bedeuten. Das Problem wurde hier gelöst: http://thinkpad-forum.de/threads/123...ku-bei-30-leer
Die Akku-Laufzeit wird vielerorts als sehr gut beschrieben und auch ich bin beeindruckt. Es handelt sich ja hier um den potenten i7 und nicht eine ULV Version. Benchmarks und Messungen findet man online, bei mir sieht es so aus: Der grosse Akku (den ich sogar praktischer finde, da man das Thinkpad daran gut festhalten kann), reicht für einem kompletten Uni-Tag aus! Zuhause setze ich mich dann vor den TV und habe immer noch 20% zum Surfen.
Ich komme also auf ca. 7 bis 8 Stunden Laufzeit exklusive 2 bis 4 Stunden Standby mit dem 9 Zeller: Office, Surfen, auch mal Youtube, PDFs bearbeiten, Downloads laufen lasse, ab und zu etwas in der VM probieren. Display so zwischen Stufe 7 und 11 (von 15), je nach Raum.


Es folgt Teil III mit Bildern zum Display.

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Aktualisiert: 06.03.2012 um 00:19 von macmob11

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Kategorien
Testberichte , ThinkPad

Kommentare

  1. Avatar von Akira
    Noch was zum fast-matt Display: Ich finde es viel besser so, denn wenn mal eine Lichtquelle drauf scheint, dann sieht man statt einem fetten Batzen ein halbwegs klar reflektiertes Bild. (Wodurch mehr am Bildschirm zu erkennen ist.) Im Prinzip ist das also nichts anderes als ein Outdoor Display, wenn man das so sagen kann.
  2. Avatar von macmob11
    gerade noch zufällig gesehen: review @ http://snowulf.com/2011/12/13/review-lenovo-x220/
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