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Akira

Lenovo Thinkpad X220i: Kurzreview

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Lenovo Thinkpad X220i: Kurzreview

Zitat Zitat von ok1.de
ThinkPad X220 - Modell: 4290W1A

Prozessor:
Intel Core i3-2310M 2.1GHz, 3MB L3 Cache, TDP 35W

Arbeitsspeicher:
4 GB PC3-10600 DDR3, max. 8GB
(1x 4GB) ein Slot Frei

Festplatte:
320 GB SATA 5.400U/Min
Active Protection System

Display:
12.5" (31.75cm) HD LED*Antiglare (1366x768)
200 nits, 16:9 aspect ratio, 300:1 contrast ratio

Grafikkarte:
Intel HD Grafik 3000

Netzwerk/Kommunikation:
10/100/1000 Ethernet
Intel Advanced N 6205 Wlan a/b/g/n
Bluetooth 3.0
UMTS*/*HSDPA*Ready, Modul optional verfügbar

Schnittstellen:
1 x ExpressCard 34/54
3 x USB*2.0 (1x Powered)
1 x VGA DB 15
1x DisplayPort
1 x AC adapter
1 x Line Out /*Mic-In Combo
1 x 3-1 Card Reader (SD, SDHC, SDXC)

Sonstiges:
- WebCam 720p
- Touchpad mit MultiTouch Funktionalität
Akku:
6 Zellen Lithium-Ion Akku mit bis zu 9.2 Std. Betriebsdauer

Größe und Gewicht:
305 x 206.5 x 19 - 34.6 mm, ab 1.44 kg
Sicherheitseinrichtungen:
- Security Chip TPM*(Trusted Platform Management)
- FingerPrint Reader

Software:
ohne Betriebssystem / DOS

Garantie:
3 Jahre Bring-In Herstellergarantie
1 Jahr auf Akku
GEHÄUSE

Auf den ersten Blick ist alles wie gewohnt. Alles wird von einem mattschwarzen Look geprägt. Lediglich die fetten Metallscharniere fallen auf. Sie sind im Vergleich zum X201 doch ein ganzes Stück gewachsen.
Die Arbeitsfläche ist in ABS Plastik eingekleidet während das äußere des Gehäuses die typsche soft touch Oberfläche aufweist. So weit so gut.

Sobald man das X220i aufklappt merkt man schon die ersten Unterschiede zu früheren Serien: Es gibt keine Verschlusshaken!
Stattdessen hat sich Lenovo entschieden das Display mit Magneten abzusichern. Die hätte man sich gleich ersparen können, denn sie haben 0 Wirkung.

Auch das Clamshell Design ist kaum noch vorhanden. Staub und Schmutz gelangen viel einfacher auf die empfindliche Arbeitsoberfläche. Immerhin verhindert das kleine Stück noch das Aufdrücken des Displays auf die Tastatur. Der Preis sind allerdings die bekannten Punkte im Palmrest. Mal Ehrlich, hätte es ein Gummistreifen denn nicht auch getan?

Das X220i wiegt mit 6 Zellen Akku ca. 1,44Kg. Ohne ist es leichter als jedes Netbook das ich bisher in den Händen hatte. Selbst mein 10" EEE PC war schwerer. Erreicht wurde dies wahrscheinlich durch ähnliche Maßnahmen wie beim X200s, weshalb ein X220s dieses mal weggfällt. Es ist ja eh schon so leicht. Ich schätze mal dass in erster Linie der Kühlkörper dran glauben musste. Mit SSD dürfte man auch nochmal ein paar Gramm sparen.

Stellt man das X220 in der Luft auf den Kopf und hält nur die Baseunit fest, dann öffnet sich das Display ungefähr so viel:


Daran sieht man gut dass die Magneten keine Wirkung haben. Vorhanden sind sie aber, das habe ich schon bestätigen können.

Wie dem einen oder anderen vielleicht schon aufgefallen ist, wurde das X220 im "aufgeräumten" Stil designed (wie das T400s, T410 etc.) und stellt somit das Ende der klassischen ThinkPads dar. Das X220 ist der erste Schritt in Richtung Consumerization, wenn man das so sagen kann.

Auch wenn es einen durchaus stabilen und wertigen Eindruck macht, gibt es einige Mängel. So knartzt z.B. der Deckel und er lässt sich auch eindrücken, jedoch zu keinem bedenklichem Grade. Auch das Palmrest zeigt seine schwächen:



Das ABS Plastik ist im Vergleich zu früheren ThinkPads viel dünner. Dennoch, so kann es durch ein dünnes Profil und einem extrem leichtem Gewicht punkten. So viel dazu.

Und zu den Scharnieren selber: Sie sind relativ straff, wippen aber auch etwas nach. Im Vergleich zur aktuellen Consumerkost aber immer noch um Welten besser. An das T61 oder gar 600X kommen sie aber nicht heran. Die Macbooks (Pro und Air) werden aber um Längen übertroffen.

Auch wenn die Macs weniger Nachwippen aufweisen, sind die Scharniere so schwach, dass sie z.B. im Zug trotzdem einfach "umkippen" würden. Da nehme ich lieber das bisschen wippen und wackeln in Kauf, wobei das auch übertrieben ist, selbst wenn man den Tisch heftig schüttelt und rüttelt, das Display bleibt auch weiterhin in seiner Position. Zumindest hier kann das X220 noch punkten.


ANSCHLÜSSE

Zu den Anschlüssen möchte ich nicht viel sagen. Sie dürften ja mittlerwile bekannt sein. Es gibt: 2x USB 2.0, 1x USB 2.0 Powered, VGA, Displayport, ExpressCard 54, 3-in-1 Cardreader (kein MMX) und einmal RJ-45.

Die USB Übertragungsrate beträgt ca. 20-40MB/s, wobei es sich normalerweise bei 30MB/s einpendelt.
Der USB-Anschluss unter dem ExpressCard Schacht ist aber besonders langsam und erreicht nie mehr als 20MB/s.

USB 3.0 wäre natürlich schön, was ich aber auch noch vermisse ist eine Infrarotschnittstelle.
Die gebotene Kost ist jedoch völlig in Ordnung würde ich sagen, alles wichtige ist jedenfalls an Bord.

TASTATUR

Ein sehr wichtiger Punkt. Das Layout hat sich im Laufe der Zeit kaum verändert. Man kann gut auf ihr gut tippen aber man merkt durchaus dass sie flext, und dass nicht all zu wenig. Die "Ä" und Pfeiltasten sind besonders auffällige Stellen. Mal sehen ob das mit den Chiclets besser wird.

Das Palmrest ist viel zu kurz (was aber völlig egal ist) und auch die Tasten selber haben einen weniger starken Druckpunkt als früher und wirken um ein gutes Stück klappriger.
Doch aus unerklärlichen Gründen ist sie meiner Meinung nach deutlich besser als die Tastatur des T60. Ich verschreibe mich nicht konstant und die eckigeren Tasten geben mir das Gefühl, als wären sie größer.

Ich denke, die Tasten des T60 sind viel zu schwergängig. Das 600X hat auch "klapprige" Tasten mit weichem Anschlag und weichem, gleichzeitig starken, Feedback.

MAUSERSATZ

Seit dem X201 verbaut Lenovo auch Touchpads in der X-Serie. Im X220 ist speziell ein Clickpad verbaut, ein Touchpad mit integrierten Maustasten. Dass es keinen Baum ausreißt werden die meisten wohl wissen, doch mit etwas übung und ein bisschen Feintuning im Treiber, kann man damit sogar anständig arbeiten. Aber nur mit viel eingewöhnungzeit. Erst jetzt (Fast 1 Jahr!) kann ich gut damit umgehen.

Der Trackpoint, ähnlich wie die Tastatur, hat an Qualität abgenommen. Er ist viel "weicher" eingestellt und wirkt etwas schwammig. Dennoch ist er dem Touchpad vorzuziehen. Man kann mit ihm immer noch flüssg und schnell navigieren. Die dazugehörigen Tasten sind aber ebenfalls etwas schwammig und viel zu beit. Beim X201 hatten sie noch eine sinnvolle Form.

Nicht nachvollziehbar ist die schlechte Qualität der Kappe. Bereits nach 2-3 Monaten war sie komplett abgenutzt und schmutzig. Zum vergleich sieht die Kappe eines viel älteren T61 noch wie neu aus. (Links T61, Mitte X220i, Rechts Travelmate Kappe)


DISPLAY

Da es sich hier um das X220i handelt, muss man sich mit einem TN Panel zufriedengeben. Es ist nicht schlechter, aber auch nicht besser als jedes andere durchschnittliche Notebook Panel.

Im Netz findet man nur wenig Infos dazu, also werde ich euch ein wenig aufklären. Die Farben selber wirken relativ natürlich, aber extrem ausgewaschen. Der Kontrast ist sehr gering und der Schwarzwert merklich höher als beim 14" T60 (SXGA+), also grottenschlecht. Schwarzer Inhalt sieht tatsächlich wie grau aus.

Die Helligkeit schätze ich mal auf etwa 200 NITS mit Lenovo Treiber, evtl. sogar etwas mehr. Mit dem Intel Treiber von Q3 2011 sind es ca. 250 NITS. Der Treiber ist aber nicht mehr erhältich. Im Sonnenlicht lässt sich der Displayinhalt noch ablesen, scheint die Sonne selber aber direkt aufs Display, ist nur noch ein großer gelber Fleck zu sehen.

Nach einer Kalibrierung sieht es aber schon anders aus. Wie und mit welchen Tools ist euch überlassen. Ich habe mich alleine auf mein Auge, einen externen Monitor zum Vergleich, und dem Intel HD Treiber verlassen. Dabei habe ich ein paar Erkenntnisse gewonnen. Das Display besitzt einen leichten Gelbstich den man aber wirklich nur bei einem weißen Hintergrund erkennen kann.

Einen Grünstich hat es ebenfalls, diesen kann man aber leicht herauskalibrieren. Viel schwieriger wirds bei Lila. Lila (aber auch Gelb) ist verdammt schwach, beinahe gar nicht Vorhanden. Das liegt ganz einfach daran dass nur etwa 50% des sRGB Farbraums dargestellt werden können.

Auch wenn es als "Matt" definiert ist, so halte ich es eher für 3/4 Matt. Es geht jedenfalls matter.


Umso größer der Winkel ist, aus dem man das Display betrachtet, umso stärker spiegelt es. (Bei 179° erkennt man nur noch Spiegelungen.)





Um mehr Platz auf dem 1366x768er Schirm zu schaffen, sollte man die Startleiste links oder rechts anordnen. Wenn das einem nicht zusagt, kann man auf kleine Icons umstellen, um etwas Platz zu sparen.

WEBCAM

Es ist eine sog. „HD Webcam“ verbaut. Die maximale Auflösung beträgt 1280x720. Die Bildwiederholrate beträgt dann aber nur 20FPS, was aber Subjetkiv als noch Flüssig eingestuft werden kann. Umso geringer die Auflösung, umso flüssiger läuft das Bild.

Eine Kamera kann sie natürlich nicht ersetzen. Die Bildqualität ist nur mäßig und etwas körnig, reicht aber wie so oft für Skype bzw. Videokonferenzen.

LEISTUNG

Wie gut der i3-2310m genau ist könnt ihr selber nachlesen. Benchmarks usw. gibt es bereits genug. Kurz gesagt, ist er etwa gleich auf mit dem Desktop Phenom II X4, also gar nicht mal so schlecht. Im Mobilen Bereich kommt er sogar an den i5-430M heran! Auch vor dem C2D T9800 muss er sich nicht verstecken, wobei man von einer deutlichen schlechteren Single Thread Perforrnance ausgehen muss.

Seit den Sandy-Bridge Prozessoren verbaut Intel zum ersten mal endlich eine Spielefähige integrierte Grafikeinheit. (Das haben sie damals zuerst bei der X3100 behauptet)

Sie hört auf den Namen HD3000. Es werden bis zu 1,696GB vom Hauptspeicher abgezwackt. Spieler sollten also mit mindestens 6GB RAM aufwarten können. Maximal können 16GB verbaut werden. (2x8GB) Leistungmäßig ist sie im Dual-Channel Modus (2 verbaute RAM Riegel) auf dem Niveau einer HD 5450 (Desktop), allerdings muss sie sich mit deutlich schlechteren Treibern herumplagen, weshalb die Spieleleistung manchmal stark zu leiden hat. Für das Spielchen zwischendurch ist die gebotene 3D-Leistung aber allemal ausreichend.

Age of Empires 3 auf max. Details in Full HD, jedoch ohne AA, stets flüssig, auch bei großen Schlachten.
Race Driver GRID läuft auf mittel ganz gut und macht auch spaß. Die FPS Rate bleibt dabei konstant.
Colin Mcrae DiRT hingegen, ruckelt sogar auf niedrig, was wohl auf die Treiber und/oder ein schlechte Programmierung zurückzuführen ist.

Im 3DMarkVantage komme ich auf P1665.



Die HD3000 ist in der Lage 4xFSAA, MSAA und SSAA sowie 16xAF darzustellen. Der RAM Speichertakt beeinflusst die HD3000 stark.

-1333er MHz RAM (standardmäßig verbaut) sorgt für 4100-4300 Punkte im 3DMark06
-1600er schafft dann mehr als 4600 Punkte
-Mit 1866 MHz kommt man schon auf über 5100 Punkte

Nach 2 Stufen ist Schluss. Erst der Nachfolger (die HD4000) welche Standardmäßig mit 1600er RAM bestückt ist profitiert von 2133MHz.

(Alles nur ungefähre Werte!)

Diese Werte spiegeln sich auch in den echten Spielen wieder. (In verschiedenen Foren getestet/bewiesen)
Einen Link findet ihr im Wiki unter "X220".

Das Konvertieren von Videos geht einigermaßen flott, ich hab aber schon schnelleres gesehen. Die Auslastung beträgt dann 99-100% auf alle 4 Kerne.

Von der CPU nun zur HDD Leistung. Der Bootvorgang dauert bei mir ziemlich genau 40s. Herunterfahren dauert etwa 10s.
Das erwachen aus dem Standby findet sofort statt. Mit 1x4GB bootet man schneller da der Splash Screen dann früher erscheint.

Der i3, wie jeder andere moderne Prozessor, weist das C4-Fiepen auf. Ruhe herrscht nur, wenn man etwas Laufzeit opfern will.

LAUTSPRECHER

Besonders vielversprechend hören sich 2x1W zwar nicht an, doch wenn man nachträglich "Dolby Home Theater" installiert, lässt sich durchaus brauchbarer Sound herausholen.

Bässe sind natürlich nicht vorhanden, doch tiefere Töne können dank Dolby wiedergegeben werden, zumindest wird der Sound so ein bisschen voluminöser.

Die Boxen sind laut genug um auch ein größeres Zimmer zu beschallen, man kann dabei auch den Bass ganz hochdrehen ohne dass sie verzerren.

Alles in allem durchaus überraschend, gerade für die geringe Größe.

LÜFTERVERHALTEN

Ich habe die BIOS version 1.28 drauf.
Im Office Modus ist der Lüfter meist immer auf der unhörbaren Stufe 1. TPFC hab ich aber trotzdem installiert um das X220 auf Wunsch passiv zu betreiben. Ein paar Werte kann ich natürlich auch zur Verfügung stellen:

Passiver Betrieb (GPU Speed immer 650MHz)
CPU Speed 800MHz, Szenario Idle: 45°C
CPU Speed 800MHz, Szenario Surfing (kein Flash): 46-50°C
CPU Speed 800MHz, Szenario Surfing (mit Flash): 54-65°C
CPU Speed 800MHz, Szenario CPU Volllast: 79°C
CPU Speed 1000MHz, Szenario CPU Volllast: 91°C
CPU Speed 2100MHz, Szenario CPU Volllast: Shutdown (>105°C)

Der Kühlkörper ist erstaunlicherweise gut genug, um das X220 auch ohne aktiven Lüfter bei Temperaturen bis 65° innerhalb kurzer Zeit (ca. 1min) auf 50° herunterzukühlen. Ein Komplett passiver Betrieb ist im Stromsparmodus also möglich!

BIOS Lüftersteuerung
CPU Speed 800MHz, GPU 650MHz, Szenario Idle: 41-43°C - Fan Speed very low/off
CPU Speed 800MHz, GPU 650MHz, Szenario Surfing (kein Flash): 45°C - Fan Speed very low
CPU Speed 800MHz, GPU 650MHz, Szenario Surfing (mit Flash): 50°C - Fan Speed low
CPU Speed 800MHz, GPU 650MHz, Szenario CPU und GPU Volllast: 59°C - Fan Speed medium
CPU Speed 2100MHz, GPU 650MHz, Szenario CPU Volllast: 64°C - Fan Speed medium
CPU Speed 2100MHz, GPU 1100MHz, Szenario GPU Volllast: 84°C - Fan Speed high
Stresstest: 90° - Fan Speed high

Der Nachbrenner bringt so einiges. Unter Vollast erreiche ich 7° weniger und die Unterseite war lediglich etwas über Handwarm.

Da hier oft erwähnt wird, dass die X201 mit Arrandale Prozessor sehr heiß werden: Das stimmt nur zum Teil. Ja, im Idle und bei leichter Last (surfen) werden die Arrandales sehr warm, etwa 55-60°C nach iYassins Aussagen. Das liegt jedoch zum Teil daran, dass der minimale Takt 1200MHz und nicht 800MHz wie bei Sandy-Bridge ist.

Aber unter Vollast werden sie nicht heißer als Sandy-Bridge. Das X201 mit i5-540M kommt auf maximal 80°C unter Volllast und BIOS Lüftersteuerung. Mein X220i mit i3(!) kommt wie schon gesagt auf ganze 90°C. Dies ist aber teils auf den deutlich besseren Kühlörper des X201 zurückzuführen. Diesen hat er ja vom X200 geerbt.

Um so schlimmer für i5 und i7 X220er. 100°C sind gar kein Problem. (laut macmob) Überlegt euch also, ob ihr wirklich einen i5/i7 braucht. Ein IPS Panel lässt sich auch nachträglich einbauen.

Insgesamt kann das X220i als leise eingestuft werden, kühl bleibt es vor allem im Idle aber auch unter Volllast sind die Temperaturen auf der Oberfläche gut, wenn man bedenkt was für ein kleines und doch halbwegs dünnes Gerät mit Full-Voltage Prozessor man in den Händen hat.

Bei Flash läuft der Lüfter zwar an, beruhigt sich dann aber schnell wieder. Nerviges dauersummen bleibt aus.

Die ULV Version des X220 soll nur einen Alu Kühlkörper besitzen. Folglich kann man auch gleich ein normales X220(i) nehmen, da Alu Hitze deutlich schlechter leitet.

AKKULAUFZEIT

In dieser Kategorie wird das X220 ja immer besonders gelobt. Und mit i3 sollte es da noch besser aussehen, oder? FALSCH! Der i3, so wie der i5 und i7, haben im Stromsparmodus die gleiche Spannung (0,8V) und den gleichen Takt (798MHz). Das heißt also gleiche Laufzeiten.

Die Laufzeit wird ja oftmals mit 6 Stunden mit dem 6 Zeller angegeben. Ich kann das soweit bestätigen, allerdings nur mit sparsamen verhalten. Bei etwas realistischeren Bedingungen komme ich eigentlich fast immer auf 5h, was ganz ordentlich ist.

Es ist nicht viel, aber auch nicht wenig. Mit 9c Akku sind 8h wohl kein Problem. Wenn das auch nicht reicht kann man sich ja noch den Slice dazukaufen, und auch so kann man mehrere Akkus mitnehmen.

Unter Last ist man etwa eine Stunde unterwegs. Betreibt man das X220i im Stromsparmodus unter Volllast, kommt man auf etwas über 2h Laufzeit.

Das X220 hat im Gegensatz zum T60 oder X200/X201 eine Doppelveriegelung für den Akku.

FAZIT

Was mir gefällt:

Preis/Leistung
Für 690€ ein richtiges ThinkPad. OK, mit Studi Rabatt, aber wenn man vergleicht, was man sonst so für 690 Kröten bekommt...
Mobilität (Gewicht)
Leichter als ein Netbook, so soll es ein.
Leistung (Full-Voltage CPU)
So viele Hersteller gibt es gar nicht, die auch in Subnotebooks starke Prozessoren verbauen.
Akkuoptionen
Insgesamt 5. Normalerweise kann man sich schon bei 2 glücklich schätzen. (Nicht auf ThinkPads bezogen)
Viele Anschlüsse
VGA mit befestigungschrauben - sowas sieht man nicht jeden Tag an einem Notebook.
Aufrüstbarkeit (mSATA SSD, UMTS, ExpressCard usw.)
Aktuell nutze ich eine eGPU.
Dockingstation
Eine echte seltenheit unter Notebooks heutzutage.
Garantie (3 Jahre)
Die werde ich sicherlich noch öfters in Anspruch nehmen.

Was mir nicht so gefällt:

Display
Es gibt zwar IPS, aber TN muss ja auch nicht immer schlecht sein.
Gewisse Stellen schlecht verarbeitet
Insgesamt zwar zufriedenstellend, vom 600X bin ich aber besseres gewohnt.
Billige Trackpointkappe
Dafür gibt es keine Ausrede, Lenovo.
Unüberlegtes Design
Das Palmrest hätte genau wie der Displaybezel besser ausfallen können.
Touchpad
Eine Anglegenheit mit zwei Gesichtern. Leider gibt es keine Tasten, daher ein Minuspunkt.
Schlechtes Handling (16:9)
Keiner will ein Baguette in der Gegend herumschleppen. Zum Glück sind wir noch nicht ganz dort angelangt.

Weitere Bilder

NUR IM ORIGINALTHREAD VERFÜGBAR!

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Aktualisiert: 29.12.2012 um 21:23 von Akira

Stichworte: hd3000, review, subnotebook, test, x220i Stichworte bearbeiten
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Kommentare

  1. Avatar von Mornsgrans
    Sehr informativer Beitrag, der viele interessante Details anspricht.
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