Hat es schwerwiegende Folgen, wenn man den Schattenkopien-Dienst deaktiviert?

dark_rider

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Hallo zusammen,

die Schattenkopien unter Vista nerven mich ja bekanntlich immer schon - nach jedem Kaltstart und ansonsten alle 1-2 Tage erstellt mein Vista Schattenkopien im Umfang von einigen GB (weil ich einige GB-große Dateien habe, mit denen ich täglich arbeite und deren Zeitstempel sowie ein Bruchteil des Inhalts daher stets verändert wird). Während dieser ca. 30 Min. dauernden Prozedur ist das System ganz deutlich langsamer, kurzzeitig lässt sich dann sogar kaum arbeiten.

Man kann den Schattenkopien-Dienst ja manuell in der Dienste-Verwaltung deaktivieren. Nur soll das die Folge haben, dass Systemwiederherstellungspunkte, die eben auf den Schattenkopien basieren, dann auch nicht mehr funktionieren. Ist das gravierend, oder nur dann relevant, wenn man manuell einen Systemwiederherstellungspunkt laden möchte? Und hat das Deaktivieren des Schattenkopien-Dienstes noch andere Folgen?

Grundsätzlich brauche ich die Schattenkopien nämlich nicht, da ich täglich ein Vollbackup mit True Image erstelle.
 
ist bei mir eigentlich immer das erste was deaktiviert wird. Ich nutze auch Trueimage
 
Ich nutze von Anfang an Acronis. Schattenkopien habe ich gleich am ersten Tag deaktiviert. Was für Nachteile erwartest du?

EDIT: Da war wer schneller...
 
Du solltest Dich erst einmal über den Sinn und Zweck von Schattenkopien informieren.
Grob gesagt, wird jede Datei, die verändert wird, in seiner Urform als sogenannte Schattenkopie (in bestimmten Zeitintervallen) gespeichert. Mit einer besonderen Funktion im Explorer kannst Du für den Fall, dass Du aus Versehen beispielsweise eine Textpassage in einem Dokument mehrfach geändert aber die Revisionen nicht gesichert hast, die Schattenkopie eines bestimmten Tages aufrufen und wiederherstellen.

Auf der einen Seite fressen Schattenkopien massenhaft Speicherplatz auf der Festplatte und Systemperformance, um zu den festgelegten Zeitpunkten diese Schattenkopien zu erstellen, auf der anderen Seite gehst Du mit der Deaktivierung ein kleines Risiko ein, das die Nutzer von Windows vor Vista fast in den Wahnsinn getrieben hat, weil sie die Sicherung nicht (mehr) haben.

Im Normalfall bedeutet das Deaktivieren der Schattenkopien eine enorme Geschwindigkeitssteigerung des Rechners.


.
 
Nur soll das die Folge haben, dass Systemwiederherstellungspunkte, die eben auf den Schattenkopien basieren, dann auch nicht mehr funktionieren.
die sind wirklich in abhängigkeit voneinander.
wenn du jedoch jeden tag backups machst würde ich das deaktivieren und via CMD alles löschen von den schattenkopien und wiederherstellungspunkten.

oder wie mornsgrans schon gesagt hat die einstellungn optimieren.
deine persönlichen daten z.b. ausklammern aus den schattenkopien und wiederherstellungspunkten, die priorität des diensten eine runterstufen.
oder ein task einrichten der es morgends automatisch macht bevor du anfängst, oder mitten in der nacht, oder ..... usw.

das dumme ist eben auch das fast alle automatischen tasks die bei vista in der standart instalation zur selben zeit starten oder beim nächsten reboot, gemeinsam starten.
was eigentlich föllig blödsinnig ist.
weil - indexierung
- schattenkopien
- systembereinigung
- defrag keine ahnung was sonst noch alles da mitläuft .....
auf jedenfall stelle mann sich vor die defrgmentierung läuft und der searchindexer,
die zwei beschäfftigen sich natürlich vorzüglich miteinander ähnlich wie zwei virenscanner ..... ;(
die gallier würden daz sagen : die spinnen die römer :D :D :D

greeTz lyvi
 
[quote='lyvi',index.php?page=Thread&postID=600559#post600559]
die gallier würden daz sagen : die spinnen die römer :D :D :D
[/quote]
Nee, die Redmonter :D


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[quote='lyvi',index.php?page=Thread&postID=600559#post600559]
Nur soll das die Folge haben, dass Systemwiederherstellungspunkte, die eben auf den Schattenkopien basieren, dann auch nicht mehr funktionieren.
die sind wirklich in abhängigkeit voneinander.
wenn du jedoch jeden tag backups machst würde ich das deaktivieren und via CMD alles löschen von den schattenkopien und wiederherstellungspunkten.

oder wie mornsgrans schon gesagt hat die einstellungn optimieren.
deine persönlichen daten z.b. ausklammern aus den schattenkopien und wiederherstellungspunkten, die priorität des diensten eine runterstufen.
...greeTz lyvi[/quote]
Hallo lyvi,

meines Wissens kann man mit Tricks aber doch nur den maximalen Schattenkopien-Speicherplatz reduzieren, eben nicht aber bestimmte Dateien und Ordner ausklammern. Oder weißt Du da mehr? Das wäre nämlich die für mich perfekte Lösung, weil hauptsächlich meine 6-7 GB große Outlook-PST-Datei (ein Teil ist schon archiviert, den Rest brauche ich aber immer mal wieder) den Schattenkopien-Dienst immer so beschäftigt.
[quote='Mornsgrans',index.php?page=Thread&postID=600552#post600552]Auf der einen Seite fressen Schattenkopien massenhaft Speicherplatz auf der Festplatte und Systemperformance, um zu den festgelegten Zeitpunkten diese Schattenkopien zu erstellen, auf der anderen Seite gehst Du mit der Deaktivierung ein kleines Risiko ein, das die Nutzer von Windows vor Vista fast in den Wahnsinn getrieben hat, weil sie die Sicherung nicht (mehr) haben.[/quote]
Hallo Mornsgrans,
Du meinst mit "weil sie die Sicherung nicht mehr haben" die Schattenkopien, oder? Weil ich die ja mit True Image nicht noch zusätzlich brauche.
 
[quote='dark_rider',index.php?page=Thread&postID=600786#post600786]
meines Wissens kann man mit Tricks aber doch nur den maximalen Schattenkopien-Speicherplatz reduzieren, eben nicht aber bestimmte Dateien und Ordner ausklammern. Oder weißt Du da mehr? Das wäre nämlich die für mich perfekte Lösung, weil hauptsächlich meine 6-7 GB große Outlook-PST-Datei (ein Teil ist schon archiviert, den Rest brauche ich aber immer mal wieder) den Schattenkopien-Dienst immer so beschäftigt.
[/quote]

Dann schubs doch die Outlook Datei auf eine Partition bei der der Schattenkopiedienst nicht aktiviert ist.

VG JNS

PS. Man kann nie zu viele Sicherungen haben - sondern nur zu wenige ...
 
meines Wissens kann man mit Tricks aber doch nur den maximalen Schattenkopien-Speicherplatz reduzieren, eben nicht aber bestimmte Dateien und Ordner ausklammern.
jup habe mich auch grad nochmal vergewissern müssen.
mein ansatz ist immer daten auf eine eigene partition und diese nicht in die volumenschattenkopien einbinden, mit allen vor und nachteilen......

gefunden habe ich auf die schnelll nun nichts aber suchwörter wie " vista dirty tricks" in verbindung mit "vssadmin" "volumenschatten" sollten da eigentlich schon noch
einiges zu tage führen ...
es sollte auch via VBS scribt einiges mögblich sein jedoch beschäfftige ich mich absolut nicht mit scribts aufgrund meines defizietes bin ich hier auf copy and past angewiesen :rolleyes:
apropo scribt bin ich mir nicht sicher wie weit sich die voumenschatten beeinflussen lassen, bei den wiederherstellungspunkten kann da aber alles eingestellt werden.

eine fertige anleitung kann ich nicht liefern ;(
Edit :
sehe grad JNS-K macht das genau so
 
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